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<title>Typografie</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Typografie</span></h1>
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<p>Der Begriff <b>Typografie</b> (empfohlene Duden-Schreibweise: mit „f“ zum Beginn der letzten Silbe; früher: <i>Typographie</i>) ist abgeleitet von dem <a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">altgriechischen</a> Wort <i>týpos</i> für Schlag, Abdruck, Figur, Typ und dem Zusatz <i>-graphie</i> für Schreiben. Er umfasst im engeren Sinn alle Aspekte der Gestaltung und Anordnung von <a href="Schriftzeichen" title="Schriftzeichen">Schriftzeichen</a>, insbesondere im <a href="Drucktechnik" title="Drucktechnik">Druck</a> und auf <a href="Bildschirm" title="Bildschirm">Bildschirmen und Anzeigen</a>. Der Begriff kam erstmals in der <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a> auf. Hier charakterisierte er die <a href="Buchdruck" title="Buchdruck">Buchdruckerkunst</a> inklusive der dort auftretenden technischen und ästhetischen Fragen.
</p><p>Seit der Erfindung des Drucks mit beweglichen <a href="Letter" title="Letter">Lettern</a> durch <a href="Johannes_Gutenberg" title="Johannes Gutenberg">Johannes Gutenberg</a> haben sich in Verständnis und Praxis von Typografie gravierende Veränderungen ergeben. Während sich in der <a href="Fr%C3%BChe_Neuzeit" title="Frühe Neuzeit">frühen</a> und mittleren <a href="Neuzeit" title="Neuzeit">Neuzeit</a> Typografie hauptsächlich mit Fragen des Buchdrucks beschäftigte, wurden im <a href="19._Jahrhundert" title="19. Jahrhundert">19.</a> und <a href="20._Jahrhundert" title="20. Jahrhundert">20. Jahrhundert</a> auch Fragen der <a href="Werbegrafiker" title="Werbegrafiker">Werbegestaltung</a>, der Gestaltung von <a href="Corporate_Design" title="Corporate Design">Corporate Designs</a> sowie öffentlichen <a href="Informationsgrafik" title="Informationsgrafik">Infosystemen</a> Teil typografischer Praxis. Technisch hat das – traditionell mit den <a href="Beruf" title="Beruf">Berufen</a> des <a href="Schriftsetzer" title="Schriftsetzer">Schriftsetzers</a> sowie <a href="Grafikdesign" title="Grafikdesign">Grafikdesigners</a> verbundene – Gestalten von Texten sowie deren Vervielfältigung ebenfalls elementare Veränderungen durchgemacht. Wegen der teils jahrhundertealten Tradition der zusammenhängenden Berufe, die bis in die Zeit der <a href="Zunft" title="Zunft">Zünfte</a> zurückgehen, musste der Markt für digitale Arbeitswerkzeuge erst durch die Lösung von berufstypischen Problemstellungen am Computer erschlossen werden, bevor sie etablierte Methodik verdrängen konnten. Typografie am Bildschirm diente zunächst nur dem Dialog zwischen Anwender und Maschine, bevor sie selbst zu einem digitalisierten Produkt wurde und die Vielfalt der Gebrauchstypografie, unter anderem durch die Ablösung von <a href="Schreibmaschinenschrift" title="Schreibmaschinenschrift">Schreibmaschinen</a>, erweitern konnte. Die jüngsten Veränderungen in der Typografie umfassen ihre Darstellung auf immer höher aufgelösten Bildschirmen und Anzeigen, sodass das Gebiet aus dem Schatten der <a href="Drucktechnik" title="Drucktechnik">Druckherstellung</a> herausgetreten ist und sich der Veröffentlichung von Texten im und durch das <a href="Internet" title="Internet">Internet</a> zuwendet. Zunehmend beeinflussen Fragen der Typografie selbst ebenfalls Anzeige- und Darstellungstechnik auf Hardware- und Softwareebene.
</p><p>Allgemein wird die Typografie als „dienende Kunst“ betrachtet. Im Mittelpunkt steht die optimale <a href="Leserlichkeit" title="Leserlichkeit">Leserlichkeit</a> von Texten sowie ihre zweckdienliche und <a href="Zielgruppe" title="Zielgruppe">zielgruppenadäquate</a> Gestaltung. Die Typografie gliedert sich auf in unterschiedliche Bereiche: die Mikrotypografie (die sich dem Satzbild sowie Lesbarkeitsfragen im engeren Sinn widmet), die Makrotypografie (bei der gestalterische Fragen im Vordergrund stehen), der Gebrauch sowie die Erstellung von <a href="Schriftart" title="Schriftart">Schriften</a> und schließlich die <a href="Wissenschaft" title="Wissenschaft">wissenschaftliche</a> oder auch praxisorientierte Behandlung typografischer Fragen – ein Bereich, der das <a href="Archiv" title="Archiv">Archivieren</a> und <a href="Dokumentation" title="Dokumentation">Katalogisieren</a> von Informationen ebenso beinhaltet wie das Sammeln sowie Weitergeben von <a href="Fachkompetenz" title="Fachkompetenz">fachhistorischem Wissen</a>. Als Fachgebiet hat die Typografie ein umfangreiches Fachvokabular entwickelt – von altertümelnden Begriffen wie <a href="Hurenkind_und_Schusterjunge" title="Hurenkind und Schusterjunge">„Hurenkinder“ und „Schusterjungen“</a> (für alleinstehende <a href="Absatz_(Text)" title="Absatz (Text)">Absatzenden</a> am Ende oder Beginn einer <a href="Paginierung" title="Paginierung">Seite</a>) bis hin zu neuen Begriffen aus der <a href="Software" title="Software">Software</a>-Entwicklung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriff:_Herkunft_und_Gebrauch">Begriff: Herkunft und Gebrauch</h2></div>
<p>Der im Verlauf der Renaissance aufgekommene Begriff mit dem zusammengesetzten <a href="Wort" title="Wort">Wort</a> <i>typos</i> (für <a href="Abdruck_(Drucktechnik)" title="Abdruck (Drucktechnik)">Abdruck</a>) und <i>-graphie</i> (für <a href="Schreiben" title="Schreiben">Schreiben</a>) kennzeichnete ursprünglich alle Bereiche, die mit dem neuen Buchdruckverfahren zu tun hatten – den Guss von Lettern, unterschiedliche Techniken bei der Vervielfältigung sowie <a href="%C3%84sthetik" title="Ästhetik">ästhetische</a> Fragen betreffs die formale <a href="Gestaltung" title="Gestaltung">Gestaltung</a> von Druckwerken. Alternative Begriffe waren „Buchdruckerkunst“, „Schwarze Kunst“ (für das <a href="Schwarz" title="Schwarz">Schwarz</a> der hauptsächlich zur Anwendung kommenden <a href="Druckfarbe" title="Druckfarbe">Druckfarbe</a>) sowie der lateinische Begriff <i>typographia</i> – zu <a href="Deutsche_Sprache" title="Deutsche Sprache">Deutsch</a>: „Typografik“ oder „Schriftlehre“. Wer den Begriff genau prägte, ist nicht bekannt. Erschwert wird die Begriffsgenese durch den Umstand, dass typografisches Wissen über <a href="Jahrhundert" title="Jahrhundert">Jahrhunderte</a> nur in <a href="M%C3%BCndliche_%C3%9Cberlieferung" title="Mündliche Überlieferung">mündlicher</a> Form weitergegeben wurde.<sup id="cite_ref-tl-typografie_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-tl-typografie-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Aufgrund der gravierenden <a href="Technologie" title="Technologie">technologischen</a> Veränderungen – speziell: der Etablierung moderner <a href="Rechnertechnik" title="Rechnertechnik">Computertechnologien</a> – ist eine klare und eindeutige Definition, was Typografie genau beinhaltet, kaum noch möglich.<sup id="cite_ref-tl-typografie_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-tl-typografie-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein praktischer Ausdruck sind die <a href="Berufsklassifikation" title="Berufsklassifikation">Berufsfeld</a>-Veränderungen der letzten <a href="Jahrzehnt" title="Jahrzehnt">Jahrzehnte</a>: der traditionelle Schriftsetzer avancierte zum <a href="Mediengestalter_Digital_und_Print" title="Mediengestalter Digital und Print">Mediengestalter</a>, zusätzlich hinzu gesellten sich vollkommen neue Berufsfelder wie zum Beispiel das des <a href="Webdesigner" title="Webdesigner">Webdesigners</a>. Der Typografieexperte <a href="Wolfgang_Beinert_(Grafiker)" title="Wolfgang Beinert (Grafiker)">Wolfgang Beinert</a> brachte die veränderte Begriffsbedeutung mit folgender Zusammenfassung auf den Punkt: „Typografie beinhaltet nunmehr sowohl <a href="Theorie" title="Theorie">theoretische</a> als auch praktische <a href="Einzelwissenschaft" title="Einzelwissenschaft">Disziplinen</a> sowie unterschiedliche <a href="Kulturtheorie" title="Kulturtheorie">kulturtheoretische</a> und gestalterische Betrachtungsweisen.“<sup id="cite_ref-tl-typografie_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-tl-typografie-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Geschichte_der_Typografie" title="Geschichte der Typografie">Geschichte der Typografie</a></i></div>
<p>Die Typografie im heutigen Sinn bildete sich in der <a href="Fr%C3%BChrenaissance" title="Frührenaissance">Frührenaissance</a> heraus. Eng verknüpft ist sie mit der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg im Jahr 1454.<sup id="cite_ref-lf-026_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-lf-026-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Typografiegeschichte, wie sie in <a href="Europa" title="Europa">Europa</a>, einigen Teilen <a href="Asien" title="Asien">Asiens</a>, <a href="Australien" title="Australien">Australien</a> sowie auf dem <a href="Amerika" title="Amerika">amerikanischen</a> <a href="Kontinent" title="Kontinent">Doppelkontinent</a> vermittelt wird, gilt so allerdings nur für den weiteren Einzugskreis der <a href="Lateinisches_Schriftsystem" title="Lateinisches Schriftsystem">lateinischen Schrift</a> und ihrer <a href="Alphabet" title="Alphabet">alphabetbasierten</a> Verwandten. Die Entwicklung in <a href="Ostasien" title="Ostasien">Ostasien</a> setzte bereits rund 80 Jahre früher ein. Allerdings konnte sich der Druck mit beweglichen Lettern in dieser Großregion lange nicht durchsetzen. Ein Hauptgrund: das komplexe <a href="Chinesische_Schrift" title="Chinesische Schrift">chinesische Schriftsystem</a> mit seinen über 100.000 <a href="Schriftzeichen" title="Schriftzeichen">Schriftzeichen</a>.<sup id="cite_ref-tl-typografie_1-3" class="reference"><a href="#cite_note-tl-typografie-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die lateinische Schrift, wie sich zu der Zeit herausbildete, bestand aus drei unterschiedlichen Elementen: Großbuchstaben, deren Ursprungspunkt die römische <a href="Capitalis_monumentalis" title="Capitalis monumentalis">Capitalis monumentalis</a> war, auf die <a href="Karolingische_Minuskel" title="Karolingische Minuskel">Karolingische Minuskel</a> zurückgehende Kleinbuchstaben sowie, als drittes, <a href="Ziffer" class="mw-redirect" title="Ziffer">Ziffern</a> arabisch-indischen Ursprungs.<sup id="cite_ref-lf-1824_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-lf-1824-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Entwicklung des Buchdrucks europäischer Provenienz blieb über Jahrhunderte <a href="Handwerk" title="Handwerk">handwerklich</a> geprägt.<sup id="cite_ref-tl-typografie_1-4" class="reference"><a href="#cite_note-tl-typografie-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der traditionellen Schriftsetzer-Sprache entstammen zahlreiche Fachbegriffe – auch solche, die heute einen stark unzeitgemäßen Beigeschmack haben wie zum Beispiel „Hurenkinder“ und „Schusterjungen“ (für einzeilige Absatzenden am Anfang oder am Ende einer Zeile).<sup id="cite_ref-lf-207_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-lf-207-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Stilistisch bildete sich in dieser Zeit eine Koexistenz unterschiedlicher <a href="Schriftart" title="Schriftart">Schrift-Grundformen</a> heraus: <a href="Gebrochene_Schrift" title="Gebrochene Schrift">gebrochene Schriften</a> (wie die <a href="Fraktur_(Schrift)" title="Fraktur (Schrift)">Fraktur</a>), auf das <a href="Lateinisches_Alphabet" title="Lateinisches Alphabet">römische Alphabet</a> sowie die <a href="Fr%C3%BChmittelalter" title="Frühmittelalter">frühmittelalterliche</a> <a href="Minuskel" title="Minuskel">Minuskel</a> zurückgehende <a href="Antiqua" title="Antiqua">Antiqua</a>-Schriften und schließlich <a href="Schreibschriften" title="Schreibschriften">Schreibschriften</a>.<sup id="cite_ref-kapr2_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-kapr2-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im allgemeineuropäischen Rahmen setzte sich bald die Antiqua als dominierender Schrifttyp durch; lediglich im <a href="Deutsche_Sprache" title="Deutsche Sprache">deutschsprachigen Raum</a> konkurrierten die beiden Modelle Gebrochene und Antiqua bis weit hinein ins 20. Jahrhundert. Die Entwicklung der Antiqua-Schrift durchlief mehrere formale Ausprägungen, die bis heute die Basis bilden für die grundlegenden <a href="DIN_16518" title="DIN 16518">Schriftklassifikationsmodelle</a>: <a href="Venezianische_Renaissance-Antiqua" title="Venezianische Renaissance-Antiqua">Venezianische Renaissanceantiqua</a>, <a href="Franz%C3%B6sische_Renaissance-Antiqua" title="Französische Renaissance-Antiqua">Französische Renaissanceantiqua</a>, <a href="Barock-Antiqua" title="Barock-Antiqua">Barock-</a> oder Übergangsantiqua sowie <a href="Klassizistische_Antiqua" title="Klassizistische Antiqua">Klassizistische Antiqua</a>.<sup id="cite_ref-typol-gruppen1_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-typol-gruppen1-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als weitere grundlegende Abwandlungen kamen im 19. und 20. Jahrhundert der Typus der <a href="Egyptienne" title="Egyptienne">serifenbetonten</a> (Slab Serif) sowie der der <a href="Grotesk_(Schrift)" title="Grotesk (Schrift)">serifenlosen Schriften</a> (Sans Serif; Groteskschriften) hinzu.<sup id="cite_ref-typol-gruppen2_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-typol-gruppen2-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>An den handwerklich bestimmten Verfahren änderte sich bis zum Ende des <a href="18._Jahrhundert" title="18. Jahrhundert">18. Jahrhunderts</a> wenig. Das Grundprinzip basierte auf Stahlstempeln und <a href="Matrize_(Druck)" title="Matrize (Druck)">Matrizen</a>; erstere dienten als „Mastervorlagen“ für die Massenproduktion beweglicher <a href="Letter" title="Letter">Bleilettern</a>.<sup id="cite_ref-stempel_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-stempel-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Technische Verfeinerungen sowie ein verfeinerter Geschmack kamen allerdings bereits bei den Schriften der Barockantiqua- und klassizistischen Antiqua zum Tragen. Im 19. Jahrhundert wurden sowohl die <a href="Drucktechnik" title="Drucktechnik">Druckverfahren</a> als auch die Bedingungen des – bis dato manuell stattfindenden <a href="Satz_(Druck)" title="Satz (Druck)">Schriftsatzes</a> – durch neue Verfahren revolutioniert. Entscheidend hier waren – für <a href="Abbild" title="Abbild">Abbildungen</a> – die <a href="Lithografie" title="Lithografie">Lithografie</a>, die Erfindung der <a href="Setzmaschine" title="Setzmaschine">Bleisetzmaschine</a> sowie technische Innovationen wie etwa der <a href="Pantograf" title="Pantograf">Pantograf</a>, der im Bereich Reproduktion von Schriftentwürfen einen immensen Fortschritt bedeutete.<sup id="cite_ref-lf-02627_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-lf-02627-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Flankierend hinzu traten neue <a href="Mediengeschichte" title="Mediengeschichte">Medien</a> wie die <a href="Zeitung" title="Zeitung">Zeitung</a> – später dann <a href="Zeitschrift" title="Zeitschrift">Zeitschriften</a> wie die in <a href="Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a> weit verbreitete <i><a href="Die_Gartenlaube" title="Die Gartenlaube">Gartenlaube</a></i> oder etwa das bekannte <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">US</a>-<a href="Periodikum" title="Periodikum">Periodikum</a> <i><a href="Harper%E2%80%99s_Bazaar" title="Harper’s Bazaar">Harper’s Bazaar</a>.</i> Der Markt für und die Nachfrage nach Drucksachen differenzierte sich mehr und mehr aus – Entwicklungen, welche in der Summe das neue Zeitalter der <a href="Massenmedien" title="Massenmedien">Massenmedien</a> einläuteten.
</p><p>Auch ästhetisch war die Typografie im 19. und 20. Jahrhundert immensen Veränderungen unterworfen. Eine davon war das Aufkommen neuer, oft eigenwillig oder auffällig gestalteter <a href="Akzidenzschrift" title="Akzidenzschrift">Werbeschriften</a>, deren Zweck vor allem darin bestand, prägnante <a href="Slogan" title="Slogan">Slogans</a> an den Mann und die Frau zu bringen.<sup id="cite_ref-akzidenz_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-akzidenz-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit der Werbetypografie und dem aufkommenden <a href="Grafikdesign" title="Grafikdesign">Grafikdesign</a> als neuem Zweig einher ging eine rege, teilweise kontrovers geführte Diskussion ästhetischer Fragen. Serifenlose Schriften – von damaligen Zeitgenossen oft als „grotesk“ (daher der Name) bezeichnet, etablierten sich in zunehmendem Ausmaß. Auf die Spitze getrieben wurde der Geschmacksstreit um eine angemessene Typografie für die moderne Zeit von der <a href="Elementare_Typografie" title="Elementare Typografie">Elementaren Typografie</a> – einer neuen Richtung, die maßgeblich von <a href="Konstruktivismus_(Kunst)" title="Konstruktivismus (Kunst)">Konstruktivismus</a> beeinflusst war und inhaltlich dem <a href="Bauhaus" title="Bauhaus">Bauhaus</a> nahestand. Einen Gegenpol bildete der vor allem in Deutschland erbittert geführte „<a href="Antiqua-Fraktur-Streit" title="Antiqua-Fraktur-Streit">Frakturstreit</a>“. Inhaltlich ging es dabei um die Frage, ob die (gebrochene) Fraktur stärker die in Deutschland herrschenden Lesevorlieben abbilde oder aber die <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">römisch</a>-<a href="Latein" title="Latein">lateinische</a> Antiqua.<sup id="cite_ref-frakturstreit_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-frakturstreit-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Obwohl das <a href="NS-Staat" title="NS-Staat">NS-Regime</a> in diesem Streit widersprüchliche Positionen einnahm (und praktisch zwischen „<a href="Deutsche_Schrift" title="Deutsche Schrift">Deutscher Schrift</a>“ und Favorisierung der Antiqua changierte), waren gebrochene Schriften zumindest als dominierendes Leseschrift-Modell in Deutschland seit 1945 diskreditiert.<sup id="cite_ref-kapr_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-kapr-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> International setzte sich der <a href="Internationaler_Stil" title="Internationaler Stil">Internationale Stil</a> als dominierende Gestaltungsweise durch – eine gemäßigte Adaption der Bauhaus-Lehren, aus der später die <a href="Schweizer_Typografie" title="Schweizer Typografie">Schweizer Typografieschule</a> erwuchs. Infografik, Corporate Design, Gestaltungsraster sowie die Favorisierung serifenloser Schriften wie etwa der <i><a href="Helvetica_(Schriftart)" title="Helvetica (Schriftart)">Helvetica</a></i> avancierten zu prägenden Elementen zeitgemäßer und <a href="Ewigkeit" title="Ewigkeit">zeitloser</a> Typografie-Gestaltung.<sup id="cite_ref-international_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-international-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zwei weitere, in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einsetzende Entwicklungen waren der <a href="Fotosatz" title="Fotosatz">Fotosatz</a> und schließlich die moderne <a href="Rechnertechnik" title="Rechnertechnik">Computertechnologie</a>. Letztere prägte einen neuen Begriff: <a href="Desktop-Publishing" title="Desktop-Publishing">Desktop Publishing</a> (DTP), das Verlegen von <a href="Druckerzeugnis" title="Druckerzeugnis">Druckerzeugnissen</a> und später auch elektronischer Literatur am Schreibtisch. Kennzeichnend für das <i>Desktop Publishing</i> war nicht nur das softwaregestützte Produzieren von Satzprodukten, die bearbeitungstechnische Integration von <a href="Grafik" title="Grafik">Grafiken</a>, <a href="Fotografie" title="Fotografie">Bildern</a> und <a href="Text" title="Text">Text</a> bei gleichzeitiger Rationalisierung der Arbeitsabläufe, sowie die mit dieser Entwicklung einhergehende Produktion einer zuvor nicht gekannten Menge neuer, digitaler <a href="Font_(Informationstechnik)" title="Font (Informationstechnik)">Schriftfonts</a>, deren Technik und Einsatzmöglichkeiten durch den Übergang von Druck zu elektronischen Medien ebenfalls einen stärkeren Wandel erfahren. Auch das Produzieren selbst verlagerte sich, durch die Vereinfachung des Prozesses auf der einen Seite und die Zugänglichkeit entsprechender Dienstleistungen wie <a href="Remote_Publishing" title="Remote Publishing">Onlinedruckereien</a> andererseits, zunehmend von „Experten“ und Fachkräften hin zu den <a href="Benutzer" title="Benutzer">Anwendern</a> oder Usern.<sup id="cite_ref-lf-028029_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-lf-028029-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bislang letzter Schritt dieser Entwicklung sind die Gestaltungsoptionen, die sich mit dem Aufkommen handlicher elektronischer Wiedergabegeräte wie <a href="Smartphone" title="Smartphone">Smartphones</a>, <a href="Digital_Signage" title="Digital Signage">digitale Beschilderung</a>, <a href="Touchpad" title="Touchpad">Touchpads</a> und <a href="E-Book-Reader" title="E-Book-Reader">E-Book-Reader</a> etablierten. Sowohl der computergestützte Satz als auch die Online-Typografie beinhalteten eine Reihe technischer und auch ästhetischer Binnen-Veränderungen. Hierfür stehen <a href="OpenType" title="OpenType">OpenType</a>-Schriften mit der heute umfangreichsten Unterstützung des internationalen <a href="Unicode" title="Unicode">Unicode-Standards</a> und seiner Schriftsysteme, <i>Variable Fonts</i> mit anwendersteuerbaren Schrifteigenschaften, <i>Color Fonts</i> mit anwendersteuerbarem Mehrfarbeinschluss, sowie <a href="Webtypografie" title="Webtypografie">Webfonts</a>, die es ermöglichen, Schriften bei der Gestaltung von <a href="Webseite" title="Webseite">Webseiten</a> mit einzubinden, statt auf die vorinstallierten Systemschriften beschränkt zu sein.<sup id="cite_ref-"lf-128ff_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-"lf-128ff-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zusätzlich erlauben neue Anzeigemedien wie hochauflösende Bildschirme mit Echtfarbdarstellung und <a href="Elektronisches_Papier" title="Elektronisches Papier">elektronisches Papier</a> eine vorher unerreichte Qualität <a href="Typografie_f%C3%BCr_digitale_Texte" title="Typografie für digitale Texte">digitaler Typografie</a>.
</p><p>Waren früher eherne, von Zünften und jahrhundertealten Berufsständen geprägte Gestaltungsnormen vorherrschend, zog Digitalisierung, Desktop Publishing und eine breitere Zugänglichkeit von Medien und Arbeitswerkzeugen eine Liberalisierung der Typografie und ihrer Ästhetik nach sich. Unterschiedliche Gestaltungsrichtungen – wie beispielsweise die „Underground Typography“, <a href="Retro" title="Retro">Retro</a>-Typografie und ähnliche – treten in Konkurrenz zum gestalterischen, von Tradition und Norm geprägtem „<a href="Mainstream" title="Mainstream">Mainstream</a>“. Ausdifferenziert haben sich demzufolge auch die <a href="Zielgruppe" title="Zielgruppe">Zielgruppen</a>, welche mit typografischen <a href="Nachricht" title="Nachricht">Botschaften</a> angesprochen werden sollen. Auch wenn von <a href="Amateur" title="Amateur">Amateuren</a> gestaltete typografische Produkte infolge dieser Entwicklungen immer weitere Verbreitung finden, ist die Pflege der – teils jahrhundertealten – typografischen Tradition mit ihren Gepflogenheiten und <a href="Regel_(Richtlinie)" title="Regel (Richtlinie)">Regeln</a> nach wie vor ein wesentliches Anliegen von Typografie, sowohl in ihrem <a href="Theorie" title="Theorie">theoretischen</a> Selbstverständnis als auch hinsichtlich der Vermittlung typografischer <a href="Wissen" title="Wissen">Kenntnisse</a>. Durch <a href="Soziale_Medien" title="Soziale Medien">soziale Medien</a> und das <a href="Internet" title="Internet">Internet</a> werden der Allgemeinheit diese Kenntnisse nähergebracht, was vorher meist nur kunstakademischen oder universitären Kreisen vorbehalten war. Einen Zugang zu Grundlagen der Typografie erlangen insbesondere junge Menschen auch heute noch durch ein gepflegtes Interesse an <a href="Sch%C3%B6nschreiben" title="Schönschreiben">Schönschrift</a> und <a href="Kalligrafie" title="Kalligrafie">Kalligrafie</a>, das heißt mit der Aufnahme schriftgestalterischer <a href="Handarbeit_(Arbeitswissenschaft)" title="Handarbeit (Arbeitswissenschaft)">Handarbeit</a>, welche ebenfalls durch soziale Medien neue Popularität erlangte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bereiche_der_Typografie">Bereiche der Typografie</h2></div>
<p>Die heutige Typografie gliedert sich in eine Reihe (mehr oder weniger) miteinander verbundener Teildisziplinen auf. Die wichtigste davon ist die Mikrotypografie. Sie kapriziert sich vor allem auf die möglichst leserlich und ansprechend dargebotene Gestaltung kleiner wie großer Textmengen. Zweiter Bereich ist die Makrotypografie. Sie behandelt Fragen der <a href="Layout" title="Layout">Seitengestaltung</a>, aber auch die zielgruppenorientierter Ästhetik. Ein dritter Bereich dreht sich rund um das Design von Schriften sowie ästhetisch-historische Fragen, welche die Gestaltung von Schriften (oder auch das Erstellen von <a href="Revival" title="Revival">Revivals</a> alter Schriften) bestimmen. Ein vierter Bereich ist die allgemeine <a href="Tradition" title="Tradition">Traditionspflege</a>. Sie beinhaltet das Sammeln von Informationen sowie – im weiteren Sinn – die Fachdiskussion rund um allgemeine, das typografische Metier (mit) betreffende Fragen, auch am Beispiel historischer Bewertung von Typografie.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mikrotypografie">Mikrotypografie</h3></div>
<p>Laut Definition des Schweizer Typografen und Buchgestalters <a href="Jost_Hochuli" title="Jost Hochuli">Jost Hochuli</a> handelt es sich bei Mikrotypografie um ein Segment der angewandten Typografie. Auch als Detailtypografie bezeichnet, beschreibt sie – im Gegensatz zur Makrotypografie – die Schrift und ihre Anwendung im Schriftsatz selbst. Als Themengebiet umfasst die Mikrotypografie, so Beinert, sowohl die fundierte Interpretation der <a href="Typometrie_(Typografie)" title="Typometrie (Typografie)">Typometrie</a> von Buchstaben, Ziffern und Zeichen, als auch deren ins Detail gehende Anwendung im Schriftsatz respektive Feinsatz.<sup id="cite_ref-mikro2_16-0" class="reference"><a href="#cite_note-mikro2-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Typografie wartet heute mit einem beträchtlichen Satz <a href="Sonderzeichen" title="Sonderzeichen">Sonderzeichen</a> auf. Mit Tastaturen, die in der Tradition mechanischer Schreibmaschinen stehen,<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> können diese nicht direkt eingegeben werden. Einige diese Zeichen werden von <a href="Textverarbeitungsprogramm" class="mw-redirect" title="Textverarbeitungsprogramm">Textverarbeitungsprogrammen</a> durch automatische Ersetzung ähnlicher Tastaturzeichen oder spezieller Eingabezeichenfolgen eingesetzt. Dazu gehören der <a href="Langstrich" class="mw-redirect" title="Langstrich">Langstrich</a> (Halbgeviertstrich), <a href="Anf%C3%BChrungszeichen#Typografische_Anführungszeichen" title="Anführungszeichen">typografische Anführungszeichen</a>, oder Pfeile. Auch diese Sonderzeichen sind Teil der historischen Entwicklung. Einige Zeichen – wie etwa das <a href="Langes_s" title="Langes s">lange „s“</a> (Zeichen: „ſ“) – sind praktisch nicht mehr in Verwendung. Neu hinzugekommen sind etwa das <a href="At-Zeichen" title="At-Zeichen">„at“</a> (Darstellung: „@“) oder auch das <a href="%E2%82%AC" title="€">Euro-Zeichen</a> (Darstellung: „€“). Während die klassische <a href="Schreibmaschine" title="Schreibmaschine">Schreibmaschinentastatur</a> (inklusive <a href="Leerzeichen" title="Leerzeichen">Leeranschlag</a>) lediglich typischerweise 97 Zeichen zur Verfügung stellte,<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> offerieren zeitgemäße Schriften in der Basisausstattung über 200, in Teilen bis zu mehrere Tausend unterschiedlicher Schriftzeichen.<sup id="cite_ref-dt-049_19-0" class="reference"><a href="#cite_note-dt-049-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Detail gliedert sich das Zeicheninventar einer normalen Computerschrift auf in: <a href="Majuskel" title="Majuskel">Groß-</a> und <a href="Minuskel" title="Minuskel">Kleinbuchstaben</a>, <a href="Satzzeichen" title="Satzzeichen">Satzzeichen</a> wie <a href="Punkt_(Satzzeichen)" title="Punkt (Satzzeichen)">Punkt</a>, <a href="Komma" title="Komma">Komma</a>, <a href="Ausrufezeichen" title="Ausrufezeichen">Ausrufezeichen</a>, <a href="Klammer_(Zeichen)" title="Klammer (Zeichen)">Klammern</a> und weitere, <a href="Zahlzeichen" title="Zahlzeichen">Ziffern</a>, <a href="Diakritisches_Zeichen" title="Diakritisches Zeichen">diakritische Zeichen</a> sowie ein breites Sortiment sonstiger Spezialzeichen (wie etwa <a href="Kreuz_(Schriftzeichen)" title="Kreuz (Schriftzeichen)">Langkreuz</a>, Doppellangkreuz, <a href="Mittelpunkt_(Schriftzeichen)" title="Mittelpunkt (Schriftzeichen)">Abtrennungspunkte</a>, <a href="Liste_mathematischer_Symbole" title="Liste mathematischer Symbole">mathematische Zeichen</a> und Weiteres).<sup id="cite_ref-dt-050051_20-0" class="reference"><a href="#cite_note-dt-050051-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ergänzend hinzu treten im professionellen Satz Spezialformen für Kleinbuchstaben (Minuskeln) und Ziffern: <a href="Kapit%C3%A4lchen" title="Kapitälchen">Kapitälchen</a> und sogenannte <a href="Medi%C3%A4valziffer" title="Mediävalziffer">Mediävalziffern</a>. Erstere lassen sich zwar auch elektronisch generieren; im professionellen Satz wird der schriftdesignerisch optimierten Variante in Form eigener Zeichen der Vorzug gegeben. Mediävalziffern – also Ziffern mit <a href="Liniensystem_(Typografie)#Vierliniensystem" title="Liniensystem (Typografie)">Ober- und Unterlänge</a> sind vor allem im Buchsatz und in Kombination mit Serifenschriften weit verbreitet.<sup id="cite_ref-"lf-040ff_21-0" class="reference"><a href="#cite_note-"lf-040ff-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zusätzlich gibt es weitere Spezialformen wie <a href="Bruchrechnung" title="Bruchrechnung">Bruchziffern</a> sowie Spezialzeichen für <a href="Mathematik" title="Mathematik">mathematischen</a> Satz sowie <a href="Notensatz" title="Notensatz">Notensatz</a>. In modernen Satzschriften mit enthalten sind oft auch Zeichenbelegungen, die <a href="Mitteleuropa" title="Mitteleuropa">mitteleuropäische Sprachen</a> abdecken – ebenso Schriften, die weitere Schriftsysteme wie <a href="Kyrillisches_Alphabet" title="Kyrillisches Alphabet">Kyrillisch</a> oder <a href="Arabische_Schrift" title="Arabische Schrift">Arabisch</a> entweder mit abdecken oder in Form eigener Schriften vorliegen.
</p><p>Als weitere Steuerungsmöglichkeiten bieten professionelle <a href="Desktop-Publishing" title="Desktop-Publishing">Layoutprogramme</a> wie <a href="Adobe_InDesign" title="Adobe InDesign">Adobe InDesign</a> oder <a href="QuarkXPress" title="QuarkXPress">Quark XPress</a> unterschiedlich breite Leerraum-Intervalle – angefangen vom normalen Leeranschlag über <a href="Geviert_(Typografie)" title="Geviert (Typografie)">Geviert</a>, Halbgeviert, Drittelgeviert, Achtelgeviert sowie weiteren Varianten.<sup id="cite_ref-leerraum_22-0" class="reference"><a href="#cite_note-leerraum-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der Praxis stellt der professionelle Einsatz dieser Zeichen-Vielfalt eine unübersehbare Unterscheidung zwischen professionellem Satz und Amateur-Satz dar.
</p><p><span id="Metrik"></span> Bestimmend in der Mikrotypografie sind darüber hinaus die grundlegenden typometrischen Proportionen von Schrift. Die vertikale und horizontale Ausprägung einer Schriftart wird auch <i>Metrik</i> genannt. Zur vertikalen Metrik gehören die <a href="Liniensystem_(Typografie)" title="Liniensystem (Typografie)">vertikalen Binnenunterteilungen</a> von Buchstaben (Oberlänge, Versalhöhe, x-Höhe oder Minuskelhöhe, Unterlänge) sowie der frei bestimmbare <a href="Zeilenabstand" title="Zeilenabstand">Zeilenabstand</a>.<sup id="cite_ref-"lf-082ff_23-0" class="reference"><a href="#cite_note-"lf-082ff-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Letzterer besteht in der Regel aus der Schriftgröße plus einer kontextabhängigen Zugabe, dem <a href="Zeilendurchschuss" title="Zeilendurchschuss">Durchschuss</a>.<sup id="cite_ref-"lf-208_24-0" class="reference"><a href="#cite_note-"lf-208-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div style="box-sizing:border-box;clear:{{{clear}}}; max-width:100%;margin-top:0.1em; margin-bottom:0.1em; margin-left:auto; margin-right:auto;"><div class="thumbinner centered panorama" style="max-width:702px; width: 100%; width: inherit;"><div class="thumbimage noresize" style="overflow-y:hidden; overflow-x:scroll; overflow:auto; width:100%; width:inherit;"><span typeof="mw:File"></span></div><div class="thumbcaption" style="text-align: center;"><div style="float:right; margin:0 3px"><span class="skin-invert" typeof="mw:File"><a href="https://tools.wmflabs.org/zoomviewer/?flash=no&f=Typo-schriftelemente-simple.jpg" title="Interaktiver Bildbetrachter" class="external"></a></span></div><div style="float:left; width:30px; height:12px;"></div>Vertikaler Aufbau: „Geschosse“ einer Schrift und Zeilenabstand</div></div></div>
<p><br>
</p>
<table class="wikitable sortable" style="float:left; text-align:center; margin-right:2em;">
<caption style="padding-bottom:0.2em"><a href="Punkt_(Einheit)" title="Punkt (Einheit)">Historische Punkt-Maße</a><sup id="cite_ref-point_25-0" class="reference"><a href="#cite_note-point-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</caption>
<tbody><tr class="hintergrundfarbe4">
<th>Art</th>
<th>Jahr</th>
<th>pt</th>
<th>mm
</th></tr>
<tr>
<td><i><a href="S%C3%A9bastien_Truchet#Typographische_Studien_und_Entwicklung_der_Romain_du_Roi" title="Sébastien Truchet">Truchet</a></i></td>
<td><i>1694</i></td>
<td><i>1</i></td>
<td><i>0,118</i>
</td></tr>
<tr>
<td><i><b><a href="Pierre_Simon_Fournier" title="Pierre Simon Fournier">Fournier</a></b></i></td>
<td><i>1737</i></td>
<td><i>1</i></td>
<td><i><b>0,345</b></i>
</td></tr>
<tr>
<td><i><b><a href="Firmin_Didot" title="Firmin Didot">Didot</a></b></i></td>
<td><i>ca. 1795</i></td>
<td><i>1</i></td>
<td><i><b>0,376</b></i>
</td></tr>
<tr>
<td><i><b><a href="Schriftgrad#Amerikanischer_Punkt" title="Schriftgrad">Pica</a></b></i></td>
<td><i>1886</i></td>
<td><i>1</i></td>
<td><i><b>0,351</b></i>
</td></tr>
<tr>
<td><b><a href="Schriftgrad#DTP-Punkt" title="Schriftgrad">DTP</a></b></td>
<td>seit ca. 1990</td>
<td>1</td>
<td><b>0,353</b>
</td></tr></tbody></table>
<p>Das auf die konkrete Satzarbeiten hin abgestimmte Ausbalancieren der drei Faktoren Schrift, Schriftgröße und Zeilenabstand erfordert in der typografischen Praxis ein sachverständiges Beurteilungsvermögen – nicht zuletzt aufgrund des Umstandes, das Schriften bei gleicher Schriftgröße oft verschieden groß wirken. Ursache: das jeweilige, vom Schriftdesigner meist mit beabsichtigte Verhältnis zwischen x-Höhe einerseits und Ober- sowie Unterlänge andererseits.<sup id="cite_ref-dt-088_26-0" class="reference"><a href="#cite_note-dt-088-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Praktisch gehandhabt werden müssen nicht nur optisch differierende numerische Größen. Ebenso ist der <a href="Schriftgrad#Optische_Schriftgröße" title="Schriftgrad">optische Größeneindruck</a> mit in Betracht zu ziehen.<sup id="cite_ref-"lf-055_27-0" class="reference"><a href="#cite_note-"lf-055-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein zusätzliches Steuerungsmittel im Bereich Schriftgröße sind sogenannte Optical Sizes: gesonderte <a href="Schriftschnitt" title="Schriftschnitt">Schriftschnitt</a>-Varianten für unterschiedliche Einsatzzwecke wie Kleingedrucktes, Text und Schaugrößen.<sup id="cite_ref-"lf-148_28-0" class="reference"><a href="#cite_note-"lf-148-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine Eigenheit der Mikrotypografie ist, dass schriftbestimmende Parameter nicht auf dem metrischen System basieren, sondern auf einem typografischen Spezialmaß – dem <a href="Punkt_(Einheit)" title="Punkt (Einheit)">Punkt</a>. Die in der heutigen Mediengestaltung zum Zug kommende Variante dieses historischen Spezialmaßes beträgt 0,353 Millimeter.<sup id="cite_ref-dt-079088_29-0" class="reference"><a href="#cite_note-dt-079088-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die mit wichtigste Größennorm der Typografie ist allerdings eine relative: das <a href="Geviert_(Typografie)" title="Geviert (Typografie)">Geviert</a>. Die konkrete Größe eines Gevierts richtet sich stets nach der festgelegten <a href="Schriftgrad" title="Schriftgrad">Schriftgröße</a>.<sup id="cite_ref-geviert_30-0" class="reference"><a href="#cite_note-geviert-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wichtig ist das Geviert unter anderem deswegen, weil sich sowohl Buchstabenbreiten als auch Vor- und Nachabstände der einzelnen Zeichen auf dessen Höhe beziehen. Alle drei Werte zusammen ergeben die sogenannte <a href="Dickte" title="Dickte">Dickte</a> – den Raum, den ein Zeichen, inklusive des Leerraums davor und danach, einnimmt.<sup id="cite_ref-dickte_31-0" class="reference"><a href="#cite_note-dickte-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Notwendigkeit einer ausgeglichenen Zwischenraum-Gestaltung wird als so immens veranschlagt, dass viele Typografen sie letztlich als wichtiger befinden als die ästhetische Ausgestaltung einer Schrift. Der Hintergrund dieser Beurteilung: Nur ausgeglichene Abstände wirken sich nicht störend auf die Lesbarkeit aus.
</p><p>Bei den meisten professionellen Satzschriften ist die beschriebene Synchronisation der Zeichenabstände bereits werkseitig gegeben. Zusätzlich haben die Anwender moderner Satzprogramme die Möglichkeit, auch hier steuernd einzugreifen und die <a href="Laufweite" title="Laufweite">Laufweite</a> von Textpassagen entweder zu <a href="Spationierung" title="Spationierung">spationieren</a> (sprich: die Buchstaben auseinanderzuziehen und so den Zeichenabstand im Gesamten zu erhöhen) oder aber enger zu gestalten respektive den Abstand zwischen einzelnen Zeichen zu verringern (Fachbegriff hier: <a href="Unterschneidung_(Typografie)" title="Unterschneidung (Typografie)">Unterschneidung</a>).<sup id="cite_ref-dt-093114_32-0" class="reference"><a href="#cite_note-dt-093114-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Darüber hinaus offeriert die Mikrotypografie eine Vielzahl von Empfehlungen, welche die professionelle Optimierung von Texten betreffen. Die beiden Autoren <a href="Friedrich_Forssman" title="Friedrich Forssman">Friedrich Forssman</a> und <a href="Ralf_de_Jong" title="Ralf de Jong">Ralf de Jong</a> haben in ihrem Buch <i>Detailtypografie</i> ein umfangreiches Kompendium einschlägiger Regeln und Empfehlungen zusammengestellt.<sup id="cite_ref-dt-gesamt_33-0" class="reference"><a href="#cite_note-dt-gesamt-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die einschlägigen Do’s and Dont’s sind darüber hinaus Thema einer Vielzahl weiter Buch- oder Fachzeitschriften-Abhandlungen; ausführliche Manuals zu mikrotypografischen Fragen finden sich darüber hinaus auch im Netz.
</p><p>Da Mikrotypografie am stärksten von dem traditionellen Schriftsatz abgeleitet ist, konzentrieren sich in dem Bereich auch die schriftspezifischen <a href="Fachsprache" title="Fachsprache">Fachbegriffe</a>. Das Gros der typografischen Fachbegriffe ist nicht wissenschaftlich systematisiert, sondern vielmehr zusammengesetzt aus unterschiedlichen <a href="Konvention" title="Konvention">Konventionen</a> und Traditionssträngen.<sup id="cite_ref-printdeliste_34-0" class="reference"><a href="#cite_note-printdeliste-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein Beispiel sind die unterschiedlichen Bezeichnungen für unterschiedliche Schrifttypen <i>(Grotesk, Gothic</i> und <i>Sans Serif</i> für serifenlose Schriften, <i>Old Style</i> oder <i>Old Face</i> für vage ältere Schriftmodelle, und so weiter). Großteils von herstellerspezifischen Konventionen hängen darüber hinaus auch die Bezeichnungen für bestimmte <a href="Schriftschnitt" title="Schriftschnitt">Schnitte</a> und <a href="Strichst%C3%A4rke" title="Strichstärke">Strichstärken</a> ab. Neben gängigen Charakterisierungen wie <i>Light, Regular, Semibold, Bold</i> und <i>Black</i> existieren weitere Zwischenabstufungen wie etwa <i>Book, Roman, Demi, Heavy</i> und weitere. Textschriften offerieren zudem flankierende Kursivschnitte, in der Regel mit den Begriffen Italic oder Oblique belegt. Historisch entwickelten sich Kursivschnitte aus den Schreibschriften der Frührenaissance. In der Satzpraxis gehören sie zu den Standardmitteln, einzelne Textpassagen oder Wörter auszuzeichnen.<sup id="cite_ref-"lf-03739_35-0" class="reference"><a href="#cite_note-"lf-03739-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein trendsetzender Faktor innerhalb der Mikrotypografie sind immer stärker ausgebaute Schriften. Aktuell ein sehr präsentes Modell sind sogenannte <a href="Schriftsippe" title="Schriftsippe">Schriftsippen</a> oder Schriftclans: mehr oder weniger weitverzweigte Schriftfamilien, die unterschiedliche Grundmodelle wie Serif oder Sans unter einem Dach vereinen.<sup id="cite_ref-dt-066_36-0" class="reference"><a href="#cite_note-dt-066-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein bekanntes Beispiel hier ist etwa die <i><a href="Thesis_(Schriftart)" title="Thesis (Schriftart)">Thesis</a></i> von <a href="Lucas_de_Groot" title="Lucas de Groot">Lucas de Groot</a>, die unter anderem auch als <a href="Hausschrift" title="Hausschrift">Hausschrift</a> bei der <a href="ARD" title="ARD">ARD</a> zum Zug kommt.<sup id="cite_ref-ard_37-0" class="reference"><a href="#cite_note-ard-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Makrotypografie">Makrotypografie</h3></div>
<p>Die Makrotypografie als zweites Segment der angewandten Typografie beschäftigt sich mit der <a href="Layout" title="Layout">Gestaltung</a> von Seiten, Flächen sowie, verallgemeinernd gesprochen, dem Design von Publikationen.<sup id="cite_ref-makrotypo_38-0" class="reference"><a href="#cite_note-makrotypo-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Grundlegende <a href="Satzspiegel" title="Satzspiegel">Seitenaufteilungs</a>-Methodiken wie etwa der <a href="Goldener_Schnitt" title="Goldener Schnitt">Goldene Schnitt</a> sind zwar bereits seit der Renaissance geläufig. Der Gestaltungsaufbau sowie die dabei herangezogenen Ordnungsprinzipien wurden im Lauf des 20. Jahrhunderts essentiell verfeinert. Eine Methode bei der Aufteilung von Seiten sind sogenannte <a href="Gestaltungsraster" title="Gestaltungsraster">Gestaltungsraster</a> – ein Rasternetz, das die jeweiligen Seiten überzieht und Orientierung bietet bei der Platzierung von <a href="Schlagzeile" title="Schlagzeile">Headlines</a>, den <a href="Flie%C3%9Ftext" title="Fließtext">Grundtext</a>-<a href="Spaltensatz" title="Spaltensatz">Spalten</a>, <a href="Fotografie" title="Fotografie">Bildern</a>, hervorgehobenen <a href="Kolumne" title="Kolumne">Kolumnen</a>, sonstigen grafischen Elementen (etwa: <a href="Logo_(Zeichen)" title="Logo (Zeichen)">Logos</a>, <a href="QR-Code" title="QR-Code">QR-Codes</a> etcetera) und sonstigen Informationen.<sup id="cite_ref-"lf-192195_39-0" class="reference"><a href="#cite_note-"lf-192195-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Über die Schriftwahl hinaus sind eine ganze Reihe zusätzlicher Fragen zu klären: die Verwendung von <a href="Farbe" title="Farbe">Farbe(n)</a>, der – von der jeweiligen <a href="Zielgruppe" title="Zielgruppe">Zielgruppe</a> abhängige – „Gesamtlook“ und schließlich <a href="Kosten" title="Kosten">Kosten</a> sowie allgemeine Parameter der <a href="Druckvorstufe" title="Druckvorstufe">Druckabwicklung</a>.
</p><p>Zweck-, Zielgruppen- und Mediums-Abhängigkeit sind innerhalb der Makrotypografie maßgebliche Faktoren. Neben der Bestimmung wesentlicher mikrotypografischer Grundparameter wie Schriftgröße, Satzspiegel, Zeilenabstand und Ähnliches ist auch die Wahl einer zueinander passenden Kombination an Schriften – die <a href="Schriftmischung" title="Schriftmischung">Schriftmischung</a> – dabei ein wesentlicher Faktor.<sup id="cite_ref-schriftmischung_40-0" class="reference"><a href="#cite_note-schriftmischung-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Während bei freien oder punktuellen Arbeiten eine gewisse Gestaltungsfreiheit üblich ist, sind Unternehmens-Publikationen, Infosysteme und ähnliches stark von Vorgaben dominiert. Im Bereich der Unternehmenstypografie ist das Corporate Design des jeweiligen Unternehmens ein bestimmender Faktor – ebenso Farben, Grafik-Elemente und Ähnliches. Sowohl Firmen als auch Zeitschriften sind zunehmend dazu übergegangen, bestimmte Schriften als Teil ihrer <a href="Corporate_Identity" title="Corporate Identity">Corporate Identity</a> zu verwenden. Das bekannte <a href="Mode" title="Mode">Modemagazin</a> <i><a href="Vogue_(Zeitschrift)" title="Vogue (Zeitschrift)">Vogue</a></i> etwa benutzt im Logo eine hauseigene Variante der <i><a href="Didot_(Schriftart)" title="Didot (Schriftart)">Didot</a>.</i><sup id="cite_ref-vogue_41-0" class="reference"><a href="#cite_note-vogue-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Tageszeitung <i><a href="Die_Welt" title="Die Welt">Die Welt</a></i> verwendet seit 2019 durchgehend die Schriftsippe <i>Freight.</i><sup id="cite_ref-welt_42-0" class="reference"><a href="#cite_note-welt-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Unternehmen <a href="Daimler-Benz" title="Daimler-Benz">Daimler-Benz</a> schließlich setzt auf die – von ihm selbst in Auftrag gegebene – Schriftsippe <i>Corporate ASE.</i><sup id="cite_ref-willberg-070_43-0" class="reference"><a href="#cite_note-willberg-070-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zusätzlich beinhaltet Makrotypografie medial übergreifende Konzepte – also die Verwendung gewählter Schriften auch in <a href="Online-Publikation" title="Online-Publikation">Online-Publikationen</a> sowie dem Internet. Nichtsdestotrotz ist die makrotypografische Gestaltung von Publikationen stilistischen Geschmacksveränderungen unterworfen. Der Buchsatz wie zu Zeiten von <a href="Claude_Garamond" title="Claude Garamond">Claude Garamond</a> (dem Erfinder der Schrift <i><a href="Garamond_(Schriftart)" title="Garamond (Schriftart)">Garamond</a>)</i> wurde bereits im 19. Jahrhundert zunehmend von „marktschreierischen“, optisch teils recht opulent ausgestalteten Layoutgestaltungen flankiert. Mit dem Aufkommen des Grafikdesigns Ende des 19. Jahrhunderts setzte eine ganze Abfolge unterschiedlicher grafischer Stile und entsprechend Geschmackskonventionen ein: Auf den – heute allgemein als schwülstig angesehenen – <a href="Viktorianisches_Zeitalter" title="Viktorianisches Zeitalter">Historizismus</a> folgte der <a href="Jugendstil" title="Jugendstil">Jugendstil</a>, auf diesen <a href="Neue_Sachlichkeit_(Kunst)" title="Neue Sachlichkeit (Kunst)">Neue Sachlichkeit</a> und Elementare Typografie, und auf diese die von Nüchternheit geprägte Schweizer Schule. Die aktuelle Hauptrichtung wurde allerdings immer wieder von Gestaltungsschulen flankiert, die mehr <a href="Kreativit%C3%A4t" title="Kreativität">Kreativität</a> sowie auch Abweichung und <a href="Aufstand" title="Aufstand">Rebellion</a> zur Geltung brachten. Beispiele: <a href="Art_d%C3%A9co" title="Art déco">Art déco</a>, bildhafte Typografie, <a href="Hippie" title="Hippie">Flowerpower</a>, <a href="Postmoderne" title="Postmoderne">postmoderne</a> Typografie sowie die <a href="Grunge" title="Grunge">Grunge</a>-Typografie mit ihrem Mentor <a href="David_Carson_(Grafikdesigner)" title="David Carson (Grafikdesigner)">David Carson</a>.<sup id="cite_ref-quand_44-0" class="reference"><a href="#cite_note-quand-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auf die „Modernität“ zeitweilig beliebter Schriften wirkte sich der Zeitgeist ebenso aus. Während etwa Satzklassiker vom Anfang des 20. Jahrhunderts zunehmend in den Hintergrund treten (Beispiele etwa: <i><a href="Century_(Schriftart)" title="Century (Schriftart)">Century</a>, Plantin</i> oder <i><a href="Goudy_Old_Style" title="Goudy Old Style">Goudy Old Style</a>),</i> zählen heute unter anderem <i><a href="Minion_(Schriftart)" title="Minion (Schriftart)">Minion</a>, <a href="Myriad_(Schriftart)" title="Myriad (Schriftart)">Myriad</a></i> und <i><a href="Garamond_(Schriftart)" title="Garamond (Schriftart)">Adobe Garamond</a></i> zu den weit verbreiteten Schriften. Wesentliche Trends der letzten Jahrzehnte waren hier der systematische Aufbau schnitttechnisch gut ausgestatteter Schriftfamilien sowie das Konzept der Schriftsippe, welches die optische Vereinheitlichung noch weiter vorantrieb.<sup id="cite_ref-guteschriften_45-0" class="reference"><a href="#cite_note-guteschriften-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schriften,_Schriftendesign_und_Schrift-Klassifikation"><span id="Schriften.2C_Schriftendesign_und_Schrift-Klassifikation"></span>Schriften, Schriftendesign und Schrift-Klassifikation</h3></div>
<p>Unterschiedliche Schriften und Schriftarten sind das Grundhandwerkzeug, mit dem konkrete typografische Aufgaben in Angriff genommen werden. Bis ins 20. Jahrhundert hinein war der Bestand an Schriften vergleichsweise überschaubar. In den ersten Jahrhunderten nach der Etablierung des Drucks bestimmten Stempelschneider, <a href="Drucker_(Beruf)" title="Drucker (Beruf)">Drucker</a> und <a href="Verleger" title="Verleger">Verleger</a> das Terrain. Erfolgreiche Schriftmodelle wie etwa die <i>Garamond</i> wurden von Generation zu Generation überliefert und erfuhren während dieses Prozesses zahlreiche Abwandlungen und Adaptionen. Mit der <a href="Industrialisierung" title="Industrialisierung">Industrialisierung</a> von Druck und Satz weitete sich auch das Schriftenangebot zunehmend aus. Zu den grundlegenden Modellen und ihren zeitabhängigen Ausführungen (Renaissance-, Barock- und klassizistische Antiqua; serifenlose Schriften) gesellten sich zunehmend Werbeschriften sowie flankierender Schmuck-Zierrat.<sup id="cite_ref-monotype_46-0" class="reference"><a href="#cite_note-monotype-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bereits während der Phase der <a href="Hochindustrialisierung_in_Deutschland" title="Hochindustrialisierung in Deutschland">Hochindustrialisierung</a> hatten diese Veränderungen für Schriftgestalter grundlegende Konsequenzen. Die althergebrachten Stempelschneider wichen bereits im 19. Jahrhundert zunehmend den <a href="Schriftgie%C3%9Ferei" title="Schriftgießerei">Schriftgussunternehmen</a>-Profis, die sich auch um technische Produktionsaspekte um einem weiteren Sinn kümmerten. Beispiel: der US-Typograf und <a href="American_Type_Founders" title="American Type Founders">ATF</a>-Schriftdesign-Leiter <a href="Morris_Fuller_Benton" title="Morris Fuller Benton">Morris Fuller Benton</a>. Bekannte Schriftgießereien in Deutschland waren die <a href="D._Stempel" title="D. Stempel">Stempel AG</a>, die gleichfalls in <a href="Frankfurt_am_Main" title="Frankfurt am Main">Frankfurter</a> ansässige <a href="Bauersche_Gie%C3%9Ferei" title="Bauersche Gießerei">Bauersche Gießerei</a> sowie die <a href="Berlin" title="Berlin">Berliner</a> <a href="H._Berthold_AG" title="H. Berthold AG">Berthold AG</a>.<sup id="cite_ref-lf-foundries_47-0" class="reference"><a href="#cite_note-lf-foundries-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit der durch die Computertechnik aufgekommenen, von einzelnen Herstellern unabhängigen <a href="Font_(Informationstechnik)" title="Font (Informationstechnik)">Fonttechnologie</a> der Gegenwart hat sich auch der Bestand verfügbarer Schriften in einem Ausmaß ausgeweitet, der selbst Fachexperten einen kompletten Überblick unmöglich macht.<sup id="cite_ref-fontanzahl_48-0" class="reference"><a href="#cite_note-fontanzahl-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Verkompliziert hat sich mit der Verbreitung einer zahlenmäßig derzeit im sechsstelligen Bereich liegenden Anzahl von Fonts die Herausforderung, Schriften sinnvoll zu <a href="Klassifizierung" title="Klassifizierung">klassifizieren</a> – sprich: einer <a href="Katalogisierung" title="Katalogisierung">katalogisierenden</a> Ordnung zu unterziehen. Prägend hier war lange Zeit das – 1954 zum letzten Mal aktualisierte – Modell des <a href="Franzosen" title="Franzosen">Franzosen</a> <a href="Maximilien_Vox" title="Maximilien Vox">Maximilien Vox</a>.<sup id="cite_ref-"lf-05673_49-0" class="reference"><a href="#cite_note-"lf-05673-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In leicht abgewandelter Form diente es als Vorlage für das deutsche Pendant, die (1964 zuletzt aktualisierte) <a href="DIN_16518" title="DIN 16518">DIN-Norm 16518</a>.<sup id="cite_ref-willberg-080081_50-0" class="reference"><a href="#cite_note-willberg-080081-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beide Modelle fokussieren bei der Untergliederung stark auf die vier historischen Serifenschriften-Gruppen, auf Slab-Serif-Schriften (deutsche Terminologie hier: <a href="Egyptienne" title="Egyptienne">serifenbetonte Linearantiqua</a>) sowie <a href="Grotesk_(Schrift)" title="Grotesk (Schrift)">serifenlose</a> Schriften (serifenlose Linearantiqua). Ergänzend hinzu treten Rubriken für die restlichen Schriftarten wie <a href="Schreibschriften" title="Schreibschriften">Schreibschriften</a>, informelle Schriften, Display-Schriften, <a href="Symbol" title="Symbol">Symbolzeichen</a> sowie gebrochene Schriften wie Fraktur, <a href="Textura" title="Textura">Textur</a> und weitere.
</p><p>Ob die DIN-Norm noch dazu taugt, die Vielzahl unterschiedlicher, stilistisch teilweise <a href="Hybrid" title="Hybrid">hybrid</a> gestalteter Schriften sinnvoll zu ordnen, wird seit dem Ende des letzten Jahrtausends zunehmend in Frage gestellt. Als modernere Lösungen in der Diskussion sind einerseits ein Schriftmodell des Typografen Wolfgang Beinert – die sogenannte Matrix Beinert.<sup id="cite_ref-matrixbeinert_51-0" class="reference"><a href="#cite_note-matrixbeinert-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein anderes Modell geht auf den Typo-Autor und Typografen <a href="Hans_Peter_Willberg" title="Hans Peter Willberg">Hans Peter Willberg</a> zurück; Alleinstellungsmerkmale: eine starke Unterscheidung entlang formaler Kriterien – insbesondere zwischen statischen und dynamischen Grundformen.<sup id="cite_ref-"lf-08081_52-0" class="reference"><a href="#cite_note-"lf-08081-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Unabhängig von diesem Defiziten bei der Klassifikation von Schriften haben sich die Präferenzen für bestimmte Schriftarten oder auch konkrete Schriften stark segmentiert. Nach wie vor stark nachgefragt sind etablierte, teils schon über Jahrzehnte auf dem Markt befindliche Schriftarten wie <i>Helvetica, <a href="Avenir" title="Avenir">Avenir</a></i> und <i><a href="Univers" title="Univers">Univers</a>.</i> Komplettiert werden sie von neueren Serifenlosen wie der <i>Gotham</i> und der <i>Knockout</i> – wobei gelegentlich eine stark nachgefragte Werbeschrift wie die <i><a href="Cooper_Black" title="Cooper Black">Cooper</a></i> im Ranking auf die vorderen Plätze aufsteigt.<sup id="cite_ref-ranking_53-0" class="reference"><a href="#cite_note-ranking-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein spezielles Segment innerhalb der Typografie sind Schriftentwerfer sowie große und kleine Schriftvertriebe – präsent entweder über große Online-<a href="Distributionslogistik" title="Distributionslogistik">Distributoren</a> wie die von <a href="Monotype_Imaging" title="Monotype Imaging">Monotype</a> unterhaltene Site <i>MyFonts</i> oder aber über die eigene, unabhängige <a href="Vertrieb" title="Vertrieb">Vertriebsstrukturen</a>. Um diese herum gruppiert sich eine Szene stark an Schriften interessierter Anwender sowie eine <a href="Infrastruktur" title="Infrastruktur">Infrastruktur</a>, die Schriften entsprechend auch promotet. Eine bekannte Vereinigung hier ist der <a href="Type_Directors_Club" title="Type Directors Club">Type Directors Club</a> (TDC), der herausragende Schriften und Designer im jährlichen Turnus auszeichnet.<sup id="cite_ref-tdc_54-0" class="reference"><a href="#cite_note-tdc-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerycaption">Beispiele mit unterschiedlichen Schriften</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Akzidenz-Grotesk" title="Akzidenz-Grotesk">Akzidenz Grotesk</a></div>
</li>
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<div class="gallerytext"><a href="Baskerville_(Schriftart)" title="Baskerville (Schriftart)">Baskerville</a></div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Bodoni_(Schriftart)" title="Bodoni (Schriftart)">Bodoni</a></div>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Caslon" title="Caslon">Caslon</a></div>
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<div class="gallerytext"><a href="Comic_Sans" class="mw-redirect" title="Comic Sans">Comic Sans</a></div>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="DIN_1451" title="DIN 1451">DIN 1451</a></div>
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<div class="gallerytext"><a href="Eurostile" title="Eurostile">Eurostile</a></div>
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<div class="gallerytext"><a href="Helvetica_(Schriftart)" title="Helvetica (Schriftart)">Helvetica</a></div>
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<div class="gallerytext"><a href="Hobo_(Schriftart)" title="Hobo (Schriftart)">Hobo</a></div>
</li>
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<div class="gallerytext"><a href="Minion_(Schriftart)" title="Minion (Schriftart)">Minion</a></div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Palatino" title="Palatino">Palatino</a></div>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Papyrus_(Schriftart)" title="Papyrus (Schriftart)">Papyrus</a></div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Rockwell_(Schriftart)" title="Rockwell (Schriftart)">Rockwell</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Thesis_(Schriftart)" title="Thesis (Schriftart)">Thesis Serif</a></div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Allgemeine_Traditions-_und_Wissenspflege">Allgemeine Traditions- und Wissenspflege</h3></div>
<p>Jahrhundertelang wurde typografisches Wissen vor allem in <a href="M%C3%BCndliche_%C3%9Cberlieferung" title="Mündliche Überlieferung">mündlicher Form</a> an die jeweils nächste <a href="Generation_(Gesellschaft)" title="Generation (Gesellschaft)">Generation</a> weitergereicht. Bis heute sind <a href="Archiv" title="Archiv">Archive</a> und <a href="Museum" title="Museum">Museen</a> (wie etwa das <a href="Gutenberg-Museum" title="Gutenberg-Museum">Gutenberg-Museum</a> in <a href="Mainz" title="Mainz">Mainz</a> oder das <a href="Plantin-Moretus-Museum" title="Plantin-Moretus-Museum">Plantin-Moretus-Museum</a> in <a href="Antwerpen" title="Antwerpen">Antwerpen</a>) eine der wichtigsten Quellen, die Zugang zu frühen Dokumenten, Handwerksmitteln und Produktionsverfahren liefern. Ab dem 18. Jahrhundert gesellten sich zunehmend Schriftmuster-Bücher hinzu. Ein frühes ist das <i><a href="Manuale_Tipografico" title="Manuale Tipografico">Manuale Tipografico</a></i> des <a href="Italien" title="Italien">italienischen</a> Schriftentwerfers <a href="Giambattista_Bodoni" title="Giambattista Bodoni">Giambattista Bodoni</a> aus dem Jahr 1815. Im späteren 19. und im 20. Jahrhundert avancierten geprintete, oft opulent durchgestaltete Schriftmuster-Bücher zu einem weitverbreiteten Mittel, mit dessen Hilfe Schrifthersteller – damals: Bleisatz-<a href="Schriftgie%C3%9Ferei" title="Schriftgießerei">Gießereien</a> – ihre Kundschaft über neue Schriften informierten. Aktuell stehen Schriftmuster vor allem in Form elektronischer Dokumente (<a href="Portable_Document_Format" title="Portable Document Format">PDFs</a>) oder aber direkt auf Hersteller-Webseiten zur Verfügung.<sup id="cite_ref-history_55-0" class="reference"><a href="#cite_note-history-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Über die konkrete Präsentation neuer oder auch älterer Schriften hinaus existiert spätestens seit Beginn des 20. Jahrhunderts ein breit gestaffelter Sektor unterschiedlicher Fachliteratur. Die <a href="Fachliteratur" title="Fachliteratur">Fachliteratur</a> differenziert sich aus in solche, die Raum für teils anspruchsvolle Fach- und Detaildiskussionen bietet und solche, die eher darauf versiert ist, praktische Fertigkeiten innerhalb der Branche zu vertiefen. Eine bekannte Publikation der ersten Richtung ist <i>Die Neue Typografie</i> von <a href="Jan_Tschichold" title="Jan Tschichold">Jan Tschichold</a> – ein programmatisches Pamphlet, welches das von den Bauhaus-Ideen geprägte Typografieverständnis der Neuerer propagierte. Mittlerweile sind so gut wie alle Bereiche der Typografie mit Literatur abgedeckt (siehe auch: Literaturliste sowie Weblinks im Anhang) – von historischen Themen wie etwa dem deutschen Frakturstreit bis hin zur Bedeutung der Grunge-Typografie in den <a href="1990er" title="1990er">1990er</a>-Jahren.<sup id="cite_ref-"lf-07476_56-0" class="reference"><a href="#cite_note-"lf-07476-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der aktuellen Diskussion ein nicht unwesentlicher Punkt ist die Frage, ob Typografie – und, in diesem Kontext: Schriften – ein über den praktischen Gebrauchswert hinausreichendes <a href="Kulturgut" title="Kulturgut">Kulturgut</a> ist. Angestoßen wurde diese Diskussion unter anderem von dem Berliner Schrift-Distributor <a href="FontShop" title="FontShop">FontShop</a>. Unabhängig von der jeweiligen Antwort auf diese Frage haben im neuen Jahrtausend auch nicht fachspezifische Museen wie das <a href="New_York_City" title="New York City">New Yorker</a> <a href="Museum_of_Modern_Art" title="Museum of Modern Art">MoMA</a> oder das <a href="Deutsches_Technikmuseum" title="Deutsches Technikmuseum">Deutsche Technikmuseum</a> in Berlin Vorstöße in Richtung Initiativen in diese Richtung ergriffen: das MoMa durch Ankauf und Präsentation einiger herausragender Schriften wie beispielsweise der <i><a href="ITC_Galliard" title="ITC Galliard">ITC Galliard</a>,</i> das Deutsche Technikmuseum durch Start eines Projekts, in dessen Zug fünf ausgewählte Schriftklassiker des Berliner Bleigiesserei-Unternehmens Berthold in Form eines <a href="Open_Source" title="Open Source">Open-Source</a>-Projekts neu überarbeitet werden.<sup id="cite_ref-moma_57-0" class="reference"><a href="#cite_note-moma-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-technikmuseum_58-0" class="reference"><a href="#cite_note-technikmuseum-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sparten_der_Typografie">Sparten der Typografie</h2></div>
<p>Ebenso wie die <a href="Technik" title="Technik">Technik</a> haben sich auch die einzelnen mit Typografie verbundenen <a href="Berufsklassifikation" title="Berufsklassifikation">Berufssparten</a> sowie die Bereiche, in denen typografische Gestaltung stattfindet, im Lauf der <a href="Jahrhundert" title="Jahrhundert">Jahrhunderte</a> elementar verändert. War bis weit in die Neuzeit der Buchsatz noch das bestimmende Metier, kamen im Lauf des 18., 19., 20. und 21. Jahrhunderts weitere Felder hinzu: zunächst der Zeitungs- und Zeitschriftendruck, später dann das <a href="Plakat" title="Plakat">Plakat</a>, die Gestaltung von <a href="Anzeige_(Medien)" title="Anzeige (Medien)">Werbeanzeigen</a>, <a href="Informationsgrafik" title="Informationsgrafik">Infografik</a> sowie das Corporate Design von Unternehmen. Ebenso nieder schlugen sich die Herausforderungen neuer Medien wie <a href="Film" title="Film">Film</a>, <a href="Fernsehen" title="Fernsehen">TV</a> und schließlich, seit den 1990er Jahren, das Internet. Obwohl das „Kerngeschäft“, die mikrotypografisch optimale Präsentation von Texteinheiten, in allen Segmenten ähnlich ist, gibt es vom Profil her doch erhebliche Unterschiede.<sup id="cite_ref-"lf-188189_59-0" class="reference"><a href="#cite_note-"lf-188189-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die einzelnen Sparten im Detail:
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Buchsatz">Buchsatz</h3></div>
<p>Nach wie vor ist der klassische, mit mehr oder weniger viel Text aufwartende Buchsatz die Domäne klassischer Serifenschriften. Die typografischen Anforderungen fokussieren vor allem auf den Faktor <a href="Leserlichkeit" title="Leserlichkeit">Leserlichkeit</a>. Die <a href="Haptische_Wahrnehmung" title="Haptische Wahrnehmung">Haptik</a> rund um das <a href="Produkt_(Wirtschaft)" title="Produkt (Wirtschaft)">Verkaufsprodukt</a> <a href="Buch" title="Buch">Buch</a> beinhaltet jedoch auch grafikdesignerische Komponenten. So zeichnen die <a href="Stiftung_Buchkunst" title="Stiftung Buchkunst">Stiftung Buchkunst</a> sowie andere Brancheninitiativen ästhetisch gelungene Bücher regelmäßig mit <a href="Auszeichnung_(Ehrung)" title="Auszeichnung (Ehrung)">Preisen</a> aus – so etwa im Rahmen der beiden <a href="Buchmesse" title="Buchmesse">Buchmessen</a> in <a href="Leipziger_Buchmesse" title="Leipziger Buchmesse">Leipzig</a> und <a href="Frankfurter_Buchmesse" title="Frankfurter Buchmesse">Frankfurt am Main</a>.<sup id="cite_ref-buchdesignpreis_60-0" class="reference"><a href="#cite_note-buchdesignpreis-60"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine vergleichsweise junge Veränderung betrifft das Publizieren elektronischer Buchvarianten in Form von <a href="E-Book" title="E-Book">e-Books</a>. Typografisch ist die Erstellung von e-Books insofern von Relevanz, als dass in diesem Medium – ähnlich wie bei Webseiten – eine Reihe mikrotypografischer Beschränkungen zum Tragen kommt wie beispielsweise eingeschränkte oder nicht vorhandene Möglichkeiten der <a href="Worttrennung" title="Worttrennung">Silbentrennung</a>. Ebenfalls eingeschränkt ist in diesem Medium die Wahl einer geeigneten Schriftart – obwohl aufgrund entsprechender Fontformate die Wahlmöglichkeiten inzwischen größer sind.<sup id="cite_ref-ebook_61-0" class="reference"><a href="#cite_note-ebook-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zeitungs-_und_Zeitschriftensatz">Zeitungs- und Zeitschriftensatz</h3></div>
<p>Wesensbildend bei Print-<a href="Periodikum" title="Periodikum">Periodika</a> sind die teils extrem eng getakteten <a href="Zeitfenster" title="Zeitfenster">Zeitfenster</a>, innerhalb denen ein Print-Produkt fertiggestellt werden muss. Aus typografischer Warte unterscheiden sich die Herausforderungen von Zeitungs- und Magazinlayout zum Teil erheblich.<sup id="cite_ref-"lf-211213_62-0" class="reference"><a href="#cite_note-"lf-211213-62"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei <a href="Tageszeitung" title="Tageszeitung">Tages</a>- und <a href="Wochenzeitung" title="Wochenzeitung">Wochenzeitungen</a> etwa bestimmt die Wahl einer geeigneten Fließtext-Schrift das Gesamt-Erscheinungsbildes erheblich mit. Die Wochenzeitung <i><a href="Der_Freitag" title="Der Freitag">Der Freitag</a></i> beispielsweise verwendet – ebenso wie die ARD – die <i>Thesis Antiqua</i> von Lucas de Groot als Hausschrift.<sup id="cite_ref-thesisfreitag_63-0" class="reference"><a href="#cite_note-thesisfreitag-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die <a href="Bild_(Zeitung)" title="Bild (Zeitung)">Bild</a>-Zeitung präsentiert in ihren Headlines die <i>Helvetica Inserat</i> – eine besonders fette, kondensierte Variante der <i>Helvetica.</i><sup id="cite_ref-illmer_64-0" class="reference"><a href="#cite_note-illmer-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die <i><a href="S%C3%BCddeutsche_Zeitung" title="Süddeutsche Zeitung">Süddeutsche Zeitung</a></i> schließlich offeriert seit 2012 einen Mix der drei Hausschrift-Varianten <i>SZ Text, SZ Serif</i> und <i>SZ Sans</i>.<sup id="cite_ref-süddeutsche_65-0" class="reference"><a href="#cite_note-süddeutsche-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als Grund für den betriebenen Aufwand führt der Typograf <a href="Erik_Spiekermann" title="Erik Spiekermann">Erik Spiekermann</a> vor allem den Faktor Wiedererkennbarkeit ins Feld. Das Gesicht einer Zeitung entstehe überhaupt erst durch die verwendeten Schriften und ihrer Anordnung auf den jeweiligen Seiten – ein Gesamtbild, das nur über komplexe Raster sowie klar erkennbare Informationshierarchien sichergestellt werden könne.<sup id="cite_ref-zeitungstypo_66-0" class="reference"><a href="#cite_note-zeitungstypo-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Verglichen mit dem stark vorgegebenen – und im Prinzip „nur“ noch mit Text und Bildern zu befüllenden – Layout von Zeitungen sind beim sogenannten <a href="Editorial_Design" title="Editorial Design">Editorial Design</a> größere designerische Freiheiten nicht nur möglich, sondern in gewissen Rahmen sogar erwünscht. Prägend hier ist die Kombination aus Text und Bild. Ob stark vorgegeben (wie beispielsweise bei dem <a href="Nachrichtenmagazin" title="Nachrichtenmagazin">Nachrichtenmagazin</a> <i><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a>)</i> oder in „<a href="Gestrichenes_Papier" title="Gestrichenes Papier">Hochglanz</a>-Optik“ durchdesignt wie etwa bei Modemagazinen oder auch der Musikzeitschrift <i><a href="Rolling_Stone" title="Rolling Stone">Rolling Stone</a>:</i> Die Layouterstellung kommt sowohl bei Zeitungen als auch bei Magazinen und vergleichbaren Periodika ohne versierte <a href="Grafikdesign" title="Grafikdesign">Grafikdesigner</a> respektive spezielle Verantwortliche in Form von <a href="Artdirector" title="Artdirector">Art Directors</a> nicht aus.<sup id="cite_ref-editorialdesign_67-0" class="reference"><a href="#cite_note-editorialdesign-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Werbung">Werbung</h3></div>
<p>Die Werbung hat sich – angefangen von der Gestaltung kleiner Anzeigen bis hin zu großen Plakat-Aushängen – zu einer eigenen <a href="Industrie" title="Industrie">Industrie</a> entwickelt. Typografisch ist die Herausforderung hier die, die jeweilige Botschaft so punktgenau wie möglich an den Mann und an die Frau zu bringen. Der Inhalt von Werbebotschaften wird einerseits von der Zielgruppe, andererseits auch von dem jeweiligen Medium bestimmt. Bei <a href="Plakatwand" title="Plakatwand">Großplakaten</a> etwa wird der <a href="Scheinbare_Gr%C3%B6%C3%9Fe" title="Scheinbare Größe">Betrachtungsabstand</a> als <a href="Lesegr%C3%B6%C3%9Fe" title="Lesegröße">eigene Größe</a> mit einkalkuliert. Da der Betrachtungsabstand etwa bei Plakatwänden deutlich größer ausfällt als etwa bei einem Buch, werden Bildelemente entsprechend gröber <a href="Rasterung" title="Rasterung">gerastert</a> – ein Faktor, der auch aufgrund anfallender <a href="Datenmenge" title="Datenmenge">Datenmengen</a> in Betracht zu ziehen ist.<sup id="cite_ref-werbetypografie_68-0" class="reference"><a href="#cite_note-werbetypografie-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Klein-_und_Gebrauchsgrafik">Klein- und Gebrauchsgrafik</h3></div>
<p>Entfernt mit dem Sektor Werbung vergleichen lässt sich auch der Sektor der – zahlenmäßig nur schwer zu beziffernden – Klein- und <a href="Gebrauchsgrafik" title="Gebrauchsgrafik">Gebrauchsgrafik</a>: <a href="Gl%C3%BCckwunschkarte" title="Glückwunschkarte">Grußkarten</a>, <a href="Visitenkarte" title="Visitenkarte">Visitenkarten</a>, Signets, <a href="Flugblatt" title="Flugblatt">Flyer</a> und Ähnliches. In großen Teilen wird diese Form Alltagstypografie von typografischen <a href="Experte#Entwicklungsstufen_vom_Laien_zum_Experten" title="Experte">Laien</a> erstellt – in der Regel unter Zuhilfenahme semiprofessioneller <a href="Office-Paket" title="Office-Paket">Office-Programme</a>. Aus typografischer Warte sind alltagstypografische Produktionen oft mehr oder weniger stark verbesserungswürdig. Nichtsdestotrotz allerdings prägen auch diese Publikationen das Bild von Typografie in der Öffentlichkeit und sind, so gesehen, Teil des typografischen Alltags.<sup id="cite_ref-gebrauchsgrafik_69-0" class="reference"><a href="#cite_note-gebrauchsgrafik-69"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Informationsdesign_und_Corporate_Design">Informationsdesign und Corporate Design</h3></div>
<p>Informations-Leitsysteme wie beispielsweise die von <a href="U-Bahn" title="U-Bahn">U-Bahnen</a> oder <a href="Schild_(Zeichen)" title="Schild (Zeichen)">Straßenbeschilderungen</a> stellen in Bezug auf die <a href="Information" title="Information">Information</a>, die typografisch vermittelt werden soll, besondere Anforderungen. Im Wesentlichen geht es dabei darum, mit punktgenauer Information möglichst eindeutige Orientierung zu vermitteln.<sup id="cite_ref-infotypo_70-0" class="reference"><a href="#cite_note-infotypo-70"><span class="cite-bracket">[</span>70<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als beispielhaft gilt hier etwa das Infosystem, welches der Typograf <a href="Adrian_Frutiger" title="Adrian Frutiger">Adrian Frutiger</a> für den <a href="Paris" title="Paris">Pariser</a> Flughafen <a href="Flughafen_Paris-Charles-de-Gaulle" title="Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle">Charles de Gaulle</a> entwickelte.<sup id="cite_ref-"lf-214_71-0" class="reference"><a href="#cite_note-"lf-214-71"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auf eine ähnliche Weise vereinheitlicht ist in Deutschland das Beschilderungssystem für den Straßenverkehr. Eine traditionelle Schrift in dem Segment ist die <i><a href="DIN_1451" title="DIN 1451">DIN-Schrift</a></i> – eine Normschrift, die in den <a href="1930er" title="1930er">1930ern</a> auf den Weg gebracht wurde. Pendant zur DIN-Schrift in den USA: die <i><a href="Interstate_(Schriftart)" title="Interstate (Schriftart)">Interstate</a></i> – eine Schrift, die aus dem Beschilderungssystem der US-amerikanischen <a href="Interstate_Highway" title="Interstate Highway">Interstate Highways</a> abgeleitet wurde.<sup id="cite_ref-interstate_72-0" class="reference"><a href="#cite_note-interstate-72"><span class="cite-bracket">[</span>72<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Corporate Design von Unternehmen ist weitverzweigt und beinhaltet mehrere Elemente: zum einen das <a href="Logo_(Zeichen)" title="Logo (Zeichen)">Firmenlogo</a> (Beispiele etwa: <a href="Google" title="Google">Google</a>, <a href="BASF" title="BASF">BASF</a> oder auch die <a href="Humboldt-Universit%C3%A4t_zu_Berlin" title="Humboldt-Universität zu Berlin">Humboldt-Universität</a> in Berlin), zum zweiten das Set an Schriften, welches bei Publikationen der jeweiligen Firma – etwa bei <a href="Werbekampagne" title="Werbekampagne">Werbekampagnen</a> – zum Zug kommt. Flankierend hinzu tritt ein Set an Farben, die ebenfalls den Wiedererkennungswert des Unternehmens befördern sollen. Um die Einhaltung der jeweiligen Richtlinien zu gewährleisten, offerieren viele Unternehmen spezielle <a href="Handbuch" title="Handbuch">CI-Guides</a>, die dem Zweck dienen, sowohl die eigenen <a href="Mitarbeiter" title="Mitarbeiter">Mitarbeiter</a> als auch externe <a href="Freier_Mitarbeiter" title="Freier Mitarbeiter">Freelancer</a> mit den gewünschten Vorgaben vertraut zu machen. Eine Reihe Unternehmen geht noch einen Schritt weiter und gibt bei Schriftdesignern Exklusiv-Fonts in Auftrag – sogenannte Corporate Fonts.<sup id="cite_ref-"lf-215216_73-0" class="reference"><a href="#cite_note-"lf-215216-73"><span class="cite-bracket">[</span>73<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Künstlerische_und_kreative_Typografie"><span id="K.C3.BCnstlerische_und_kreative_Typografie"></span>Künstlerische und kreative Typografie</h3></div>
<p>Ein Gegenpol zu den stark durchnormierten Auftritten und Kampagnen großer Unternehmen sind Gestaltungen, die sich vor allem auf die <a href="K%C3%BCnstler" title="Künstler">künstlerischen</a> Aspekte von Typografie versierten. In „zweckfreier“ Form zu finden sind sie vor allem im Umfeld von <a href="Kunsthochschule" title="Kunsthochschule">Kunst-</a> und <a href="Fachhochschule" title="Fachhochschule">Grafikdesign-Lehreinrichtungen</a> sowie Museen. Auch die Gestaltung vom Schriftmustern kann oftmals unter diese Richtung subsumiert werden. Im weiteren Sinn hat diese Form Typografie ihre Hochburg vor allem im weiteren Bereich der <a href="Popkultur" title="Popkultur">Populärkultur</a> – etwa bei der Gestaltung von <a href="CD-_und_DVD-Verpackungen" class="mw-redirect" title="CD- und DVD-Verpackungen">Booklets</a>, Plakaten, Flyern und ähnlichen Produkten. Eine zeitlose Rolle in diesem Segment nimmt die <a href="Westliche_Kalligrafie" title="Westliche Kalligrafie">Kalligrafie</a> ein; entsprechende Kurse, Manuals und Sachbücher richten sich vor allem an Laien, welche sich für den kreativen Umgang mit Schrift interessieren.<sup id="cite_ref-faber_74-0" class="reference"><a href="#cite_note-faber-74"><span class="cite-bracket">[</span>74<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Online-_und_Webtypografie">Online- und Webtypografie</h3></div>
<p>Bis ins erste Jahrzehnt dieses Jahrtausends waren die Möglichkeiten der Texttypografie im Internet beschränkt. Da die damaligen <a href="Webbrowser" title="Webbrowser">Browser</a> eh nur auf wenige Standardschriften zurückgriffen, ließen sich ambitionierter durchgestaltete Elemente nur in Form von Bildern und <a href="Grafik" title="Grafik">Grafiken</a> hinzufügen. Mit dem Aufkommen von <a href="Webtypografie" title="Webtypografie">Webfonts</a> hat sich die Situation verändert. <a href="Google_Fonts" title="Google Fonts">Google Fonts</a> beispielsweise offeriert ein Sortiment mit mehreren hundert Schriften, auf die bei der Gestaltung von <a href="Blog" title="Blog">Blogs</a> und Webseiten zugegriffen werden kann.<sup id="cite_ref-webfonts_75-0" class="reference"><a href="#cite_note-webfonts-75"><span class="cite-bracket">[</span>75<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Handhabung allerdings erfordert – ebenso wie beim Webdesign allgemein – Spezialkenntnisse, die in die Obliegenschaft eines neu entstandenen Berufszweigs fallen – den <a href="Webdesigner" title="Webdesigner">Webdesignern</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Berufsbilder_und_Rechtliches">Berufsbilder und Rechtliches</h2></div>
<p>Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein waren für die praktische Umsetzung von Typografie vor allem <a href="Schriftsetzer" title="Schriftsetzer">Schriftsetzer</a> zuständig. Mit der Verbreitung digitaler Verarbeitungstechniken änderte sich das Berufsbild essentiell. Seit 1994 sind die vormals eigenständigen Berufsfelder Schriftsetzer und Reprograf unter der Bezeichnung <a href="Mediengestalter_Digital_und_Print" title="Mediengestalter Digital und Print">Mediengestalter Digital und Print</a> zusammengefasst. In der Praxis beinhaltet der Beruf des Mediengestaltenden zusätzliche Grundkenntnisse in <a href="Bildbearbeitung" title="Bildbearbeitung">Bildbearbeitung</a> sowie der <a href="Druckvorstufe" title="Druckvorstufe">Druckvorstufe</a>.<sup id="cite_ref-mediengestalter_76-0" class="reference"><a href="#cite_note-mediengestalter-76"><span class="cite-bracket">[</span>76<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Grafikdesign" title="Grafikdesign">Grafikdesign</a> ist zwar weiterhin eine eigene Ausbildungs- und Studienrichtung. De facto überlappen sich die Berufsfelder von Grafikdesignern und <a href="Mediengestalter" title="Mediengestalter">Mediengestaltern</a> jedoch in zunehmendem Maß – wobei etwa in <a href="Werbeagentur" title="Werbeagentur">Werbeagenturen</a> der Typ des <a href="Reinzeichner" title="Reinzeichner">Reinzeichners</a> diese Position ausfüllt. Generell lässt sich folgende Faustregel aufstellen: Während Mediengestalter nach wie vor Kernkompetenz im Bereich Schriftsatz mitbringen müssen, sind Grafikdesigner eher für die Bereiche kreativer Entwurf und Layoutentwicklung zuständig.<sup id="cite_ref-grafikdesigner_77-0" class="reference"><a href="#cite_note-grafikdesigner-77"><span class="cite-bracket">[</span>77<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Komplizierter geworden sind auch die Fragen, welche die Bereiche <a href="Lizenz" title="Lizenz">Lizenzrecht</a>, <a href="Urheberrecht" title="Urheberrecht">Urheberrecht</a> sowie die Verwendung von Schriften im Internet tangieren. Explizite Lizenzen für Schriften respektive Schriftentwürfe kamen erst im Verlauf des 20. Jahrhunderts auf, als Schriftgießereien hauseigene Entwürfe an andere Firmen lizenzierten. (Beispiel etwa: die <i><a href="Bodoni_(Schriftart)" title="Bodoni (Schriftart)">ATF Bodoni</a>,</i> die ATF an Monotype sowie andere Firmen weiter lizenzierte.) Ein in die Zukunft weisendes Modell etablierte in den <a href="1970er" title="1970er">1970er</a>-Jahren die US-amerikanische <a href="International_Typeface_Corporation" title="International Typeface Corporation">ITC</a>, die zu dem Zweck gegründet worden war, Designer-Entwürfe an alle potenziellen Interessenten weiterzuvermarkten.
</p><p>Die Font-Technologie und die damit verbundene Verbreitung nicht-<a href="Propriet%C3%A4r" title="Proprietär">proprietärer</a> Schriften rief erneut die Schrifthersteller auf den Plan. Was Anwender konkret mit Schriften dürfen, ist in den jeweiligen <a href="Endbenutzer-Lizenzvertrag" title="Endbenutzer-Lizenzvertrag">EULAs</a> geregelt – den für Schriften-Anwender gültigen Lizenzbedingungen. Deren Ausgestaltung sorgte in der Vergangenheit für eine Reihe von Zwistigkeiten. Eine davon betrifft die verbreitete Praxis, Schriften in <a href="Portable_Document_Format" title="Portable Document Format">PDF-Dokumente</a> <a href="Einbettung_(Informatik)" title="Einbettung (Informatik)">einzubetten</a>.<sup id="cite_ref-lizenzen_78-0" class="reference"><a href="#cite_note-lizenzen-78"><span class="cite-bracket">[</span>78<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine andere betrifft den Neuerwerb einer bereits lizenzierten Schrift in einem neuen Format. Akut wurde diese Frage dadurch, dass der Softwarehersteller <a href="Adobe_Inc." title="Adobe Inc.">Adobe</a> 2020 kundtat, die Unterstützung für <a href="PostScript-Fontformate" title="PostScript-Fontformate">PostScript-Schriften</a> mit den fortan erscheinenden Versionen von InDesign einzustellen.<sup id="cite_ref-postscriptadobe_79-0" class="reference"><a href="#cite_note-postscriptadobe-79"><span class="cite-bracket">[</span>79<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine weitere Streitfrage ist die lokale Einbettung von Webfonts in das Design von Internet-Seiten. Auf den Plan traten hier allerdings weniger Schrifthersteller als vielmehr <a href="Abmahnung" title="Abmahnung">Abmahn</a>-<a href="Rechtsanwalt" title="Rechtsanwalt">Anwälte</a>, welche sich rechtliche Lücken bei der Ausgestaltung diesbezüglicher <a href="Europ%C3%A4ische_Union" title="Europäische Union">EU</a>-Richtlinien zunutze machten und zahlreiche Betreiber von Blogs und Webseiten mit <a href="Schadensersatz" title="Schadensersatz">Schadensersatz</a>-Ansprüchen überzogen.<sup id="cite_ref-embeddedwebfonts_80-0" class="reference"><a href="#cite_note-embeddedwebfonts-80"><span class="cite-bracket">[</span>80<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Typografie_außerhalb_des_lateinschriftlichen_Raums"><span id="Typografie_au.C3.9Ferhalb_des_lateinschriftlichen_Raums"></span>Typografie außerhalb des lateinschriftlichen Raums</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Typografie_im_nicht-lateinschriftlichen_Raum" title="Typografie im nicht-lateinschriftlichen Raum">Typografie im nicht-lateinschriftlichen Raum</a></i></div>
<p>Die Typografie in Europa und <a href="Nordamerika" title="Nordamerika">Nordamerika</a> beschäftigt sich vorrangig mit typografischen Aspekten und Traditionen des <a href="Lateinisches_Schriftsystem" title="Lateinisches Schriftsystem">Lateinischen Schriftsystems</a>.<sup id="cite_ref-ambroseharris_81-0" class="reference"><a href="#cite_note-ambroseharris-81"><span class="cite-bracket">[</span>81<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die in Deutschland geltende Klassifikations-Norm DIN 16518 etwa offeriert als Groborientierung die drei Schriftgattungen <i><a href="Antiqua" title="Antiqua">Antiqua</a>-Schriften, <a href="Gebrochene_Schrift" title="Gebrochene Schrift">Gebrochene Schriften</a></i> und <i>Nichtrömische Schriften</i>.<sup id="cite_ref-schriftgattung_82-0" class="reference"><a href="#cite_note-schriftgattung-82"><span class="cite-bracket">[</span>82<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Gruppe der nichtrömischen Schriften deckt geografisch grob zwei Fünftel der Erdoberfläche ab. Zu den nicht-lateinschriftlichen Regionen zählen <a href="Nordafrika" title="Nordafrika">Nordafrika</a> sowie der größte Teilen des <a href="Asien" title="Asien">asiatischen Kontinents</a>. Inklusive des lateinischen existieren weltweit rund ein Dutzend große Schriftsysteme: das <a href="Kyrillisches_Alphabet" title="Kyrillisches Alphabet">kyrillische</a>, das <a href="Arabisches_Alphabet" title="Arabisches Alphabet">arabische</a>, die im <a href="S%C3%BCdasien" title="Südasien">süd-</a> und <a href="S%C3%BCdostasien" title="Südostasien">südostasiatischen</a> Raum verwendeten Systeme sowie das <a href="Chinesische_Schrift" title="Chinesische Schrift">chinesische</a> und <a href="Japanische_Schrift" title="Japanische Schrift">japanische</a>.<sup id="cite_ref-nichtrömisch_83-0" class="reference"><a href="#cite_note-nichtrömisch-83"><span class="cite-bracket">[</span>83<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als mittelgroße hinzuzuzählen sind das <a href="Hebr%C3%A4isches_Alphabet" title="Hebräisches Alphabet">hebräische</a> und <a href="Koreanisches_Alphabet" title="Koreanisches Alphabet">koreanische</a> sowie das <a href="Griechisches_Alphabet" title="Griechisches Alphabet">griechische</a>. Ergänzend hinzu treten kleinere Schriftsysteme wie etwa das <a href="Georgisches_Alphabet" title="Georgisches Alphabet">Georgische</a>, das <a href="Mongolische_Schrift" title="Mongolische Schrift">Mongolische</a> oder das <a href="%C3%84thiopische_Schrift" title="Äthiopische Schrift">Äthiopische</a> – Systeme, die sich vom lateinschriftlichen Alphabet ebenfalls grundlegend unterscheiden.<sup id="cite_ref-writingsystem_84-0" class="reference"><a href="#cite_note-writingsystem-84"><span class="cite-bracket">[</span>84<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Grundsätzlich zu unterscheiden sind dabei <a href="Alphabetschrift" title="Alphabetschrift">Alphabet</a>-, <a href="Silbenschrift" title="Silbenschrift">Silben</a>- und <a href="Logografie" title="Logografie">Zeichenschriften</a>.<sup id="cite_ref-schreiben_85-0" class="reference"><a href="#cite_note-schreiben-85"><span class="cite-bracket">[</span>85<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zusätzlich von Bedeutung ist der Umstand, das jedes Schriftsystem mit einer Reihe ästhetisch-typografischer sowie <a href="Tradition" title="Tradition">traditioneller</a> Besonderheiten aufwartet. Die fernöstlichen Schriftsysteme etwa sind nicht nur stark durch die chinesische Zeichenschrift geprägt mit ihrem viele tausend Zeichen umfassenden Symbolbestand.<sup id="cite_ref-evoq_86-0" class="reference"><a href="#cite_note-evoq-86"><span class="cite-bracket">[</span>86<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch <a href="Schreibrichtung" title="Schreibrichtung">Leserichtung</a> (ein Mix aus vertikal und dem hierzulande geläufigen horizontal) und Blätterrichtung unterscheiden sich vom lateinschriftlichen Alphabet fundamental. Hinzu kommt die zusätzliche Präsenz lateinschriftlicher Elemente – am weitesten fortgeschritten in <a href="Japan" title="Japan">Japan</a>, wo drei unterschiedliche Schriftsysteme nebeneinander verwendet werden und die jeweilige Mischung von einem teils festgeschriebenen, teils von Erfahrung geprägten Kanon unterworfen ist.<sup id="cite_ref-mojimoji-schreibrichtung_87-0" class="reference"><a href="#cite_note-mojimoji-schreibrichtung-87"><span class="cite-bracket">[</span>87<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Regionsspezifische Besonderheiten weisen auch die Schriftsysteme auf dem <a href="Indischer_Subkontinent" title="Indischer Subkontinent">indischen Subkontinent</a>, in Südostasien sowie die Verwendung der arabischen Schrift in <a href="Nordafrika" title="Nordafrika">Nordafrika</a> sowie im <a href="Naher_Osten" title="Naher Osten">nah-</a> und <a href="Mittlerer_Osten" title="Mittlerer Osten">mittelöstlichen</a> Raum auf. Neben der Handhabung grundlegender Schriftsystem-Besonderheiten sowie die Beachtung kultureller Besonderheiten spielen auch mikrotypografische Besonderheiten bei der Aufbereitung von Text hier eine Rolle (beispielsweise der Umstand, das ostasiatische Schriften auf Mittelachse anstatt <a href="Schriftlinie" title="Schriftlinie">Grundlinie</a> ausgerichtet sind und Unterlängen von lateinschriftlichen Elementen oft angepasst – respektive: gekürzt – werden).<sup id="cite_ref-mojimoji-latein_88-0" class="reference"><a href="#cite_note-mojimoji-latein-88"><span class="cite-bracket">[</span>88<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Makrotypografisch wiederum – also beim Design von Drucksachen oder Webseiten – fallen unterschiedliche Lesegewohnheiten sowie ästhetische Traditionen ins Gewicht. Während in südasiatischen Medienprodukten teilweise stark ornamentale Elemente gebräuchlich sind, wird die hebräischschriftliche Typografie teils von den Idealen der (klassischen) europäischen Moderne geprägt.<sup id="cite_ref-designresearch_89-0" class="reference"><a href="#cite_note-designresearch-89"><span class="cite-bracket">[</span>89<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-bauhaus2_90-0" class="reference"><a href="#cite_note-bauhaus2-90"><span class="cite-bracket">[</span>90<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine Brücke zwischen den unterschiedlichen Schriftsystemen schlägt vor allem der übergreifende, alle Schriftsysteme umfassende Standard <a href="Unicode" title="Unicode">Unicode</a>. In den 1990ern etabliert, kartiert er alle Zeichen aus allen existierenden <a href="Schrift" title="Schrift">Schriftsystemen</a> und fasst sie zu jeweils eigenen Blöcken zusammen. Praktisch bedeutet das, dass eine Schriftfontdatei mehrere Schriftsysteme abdecken kann. Die genauen „Anwendungsregeln“ bei der praktischen Umsetzung nicht-lateinschriftlicher Typografie sind bislang vor allem ein Thema von konkret damit befassten Experten. Deutlich verändert hat sich in dem Bereich das Angebot digitaler Schriftfonts: Die großen Softwarehersteller <a href="Microsoft" title="Microsoft">Microsoft</a>, <a href="Apple" title="Apple">Apple</a> und <a href="Adobe_Inc." title="Adobe Inc.">Adobe</a> liefern zu ihren <a href="Plattform_(Computer)" title="Plattform (Computer)">Betriebssystemen</a> und <a href="Software" title="Software">Anwendersoftware</a>-Paketen zwischenzeitlich eine Schriftfont-Ausstattung, die sämtliche großen Schriftsysteme abdeckt.<sup id="cite_ref-ama_91-0" class="reference"><a href="#cite_note-ama-91"><span class="cite-bracket">[</span>91<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ähnliches gilt für Schrift-Foundries oder auch den <a href="Webtypografie" title="Webtypografie">Webfont</a>-Bereich von <a href="Google_Fonts" title="Google Fonts">Google</a>, wo stetig neue Fonts für unterschiedliche Schriftsysteme erscheinen.<sup id="cite_ref-google_92-0" class="reference"><a href="#cite_note-google-92"><span class="cite-bracket">[</span>92<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Geschichte_der_Typografie" title="Geschichte der Typografie">Geschichte der Typografie</a></li>
<li><a href="Liste_von_Schriftarten" title="Liste von Schriftarten">Liste von Schriftarten</a></li>
<li><a href="Desktop-Publishing" title="Desktop-Publishing">Desktop-Publishing</a></li>
<li><a href="Webtypografie" title="Webtypografie">Webtypografie</a></li>
<li><a href="Typografie_im_nicht-lateinschriftlichen_Raum" title="Typografie im nicht-lateinschriftlichen Raum">Typografie im nicht-lateinschriftlichen Raum</a></li>
<li><a href="Typographische_Gesellschaft_M%C3%BCnchen" title="Typographische Gesellschaft München">Typographische Gesellschaft München</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Allgemein">Allgemein</h3></div>
<ul><li>Jan Tschichold: <i>Erfreuliche Drucksachen durch gute Typografie.</i> Otto Maier-Verlag, Ravensburg 1960. Reprint: Maro-Verlag, Augsburg 1988, ISBN 3-87512-403-0.</li>
<li>Jan Tschichold: <i>Vorzüge und Mängel älterer und heutiger Typographie.</i> In: <i>Marginalien. Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie.</i> Berlin, Einunddreißigstes Heft, 1968, S. 1–14</li>
<li><a href="Emil_Ruder" title="Emil Ruder">Emil Ruder</a>: <i>Typographie.</i> 8. Auflage. Verlag Niggli AG, Sulgen 1968 / 2009, ISBN 978-3-7212-0043-0.</li>
<li><a href="Philipp_Luidl" title="Philipp Luidl">Philipp Luidl</a>: <i>Typografie. Herkunft Aufbau Anwendung.</i> Schlütersche Verlagsanstalt, Hannover 1989, ISBN 3-87706-290-3.</li>
<li>Walter Bergner: <i>Grundlagen der Typografie. Gestaltungshandbuch für Druckerzeugnisse.</i> Fachbuchverlag Leipzig 1990, ISBN 3-343-00526-6.</li>
<li><a href="Otl_Aicher" title="Otl Aicher">Otl Aicher</a>: <i>typographie.</i> Reprint der Originalausgabe von 1988. Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2005, ISBN 978-3-87439-683-7.</li>
<li>Cyrus Dominik Khazaeli: <i>Crashkurs Typo und Layout. Vom Schriftdesign zum visuellen Konzept</i>. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1995, ISBN 3-499-61252-6.</li>
<li><a href="Hans_Peter_Willberg" title="Hans Peter Willberg">Hans Peter Willberg</a>, <a href="Friedrich_Forssman" title="Friedrich Forssman">Friedrich Forssman</a>: <i>Lesetypografie</i>. Verlag Hermann Schmidt, Mainz 1997, ISBN 3-87439-375-5.</li>
<li>Hans Peter Willberg, Friedrich Forssman: <i>Erste Hilfe in Typografie. Ratgeber für Gestaltung mit Schrift.</i> Verlag Hermann Schmidt, Mainz 1999, ISBN 978-3-87439-474-1.</li>
<li>Hans Peter Willberg: <i>Wegweiser Schrift. Erste Hilfe für den Umgang mit Schriften.</i> Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2001, ISBN 978-3-87439-569-4.</li>
<li>Phil Baynes, Andrew Haslam: <i>Lust auf Schrift! Basiswissen Typografie</i>. Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2002, ISBN 978-3-87439-593-9.</li>
<li><a href="Erik_Spiekermann" title="Erik Spiekermann">Erik Spiekermann</a>: <i>Über Schrift.</i> Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2004, ISBN 978-3-87439-661-5.</li>
<li>Gavin Ambrose, Paul Harris: <i>Grundlagen der Typografie</i>. Stiebner Verlag, München 2007, ISBN 978-3-8307-1332-6.</li>
<li>Claudia Runk: <i>Grundkurs Typografie und Layout. Für Ausbildung und Praxis</i>. Galileo Press / Rheinwerk Verlag, Bonn 2011, ISBN 978-3-8362-1794-1.</li>
<li><a href="G%C3%BCnter_Schuler" title="Günter Schuler">Günter Schuler</a>: <i>Clevere Typografie macht Spaß.</i> Cleverprinting, Holle 2012; ISBN 978-3-9814466-6-1</li>
<li>Jim Williams, Gesine Hildebrandt: <i>Schrift wirkt! Einfache Tipps für den täglichen Umgang mit Schrift</i>. Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2012, ISBN 978-3-87439-836-7.</li>
<li>Joep Pohlen: <i>Letterfontäne. Das ultimative Handbuch zur Typografie</i>. Taschen, Köln 2015, ISBN 978-3-8365-5450-3.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mikro-_und_Lesetypografie">Mikro- und Lesetypografie</h3></div>
<ul><li><a href="Ralf_Turtschi" title="Ralf Turtschi">Ralf Turtschi</a>: <i>Praktische Typografie. Gestalten mit dem Personal Computer.</i> Verlag Niggli AG, Sulgen 1994, ISBN 3-7212-0292-9.</li>
<li>Friedrich Forssman, Ralf de Jong: <i>Detailtypografie.</i> 4. Auflage. Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2004, ISBN 978-3-87439-642-4.</li>
<li>Stephanie de Jong, Ralf de Jong: <i>Schriftwechsel. Schrift sehen, verstehen, wählen und vermitteln.</i> Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2008, ISBN 978-3-87439-746-9.</li>
<li>Sabrina Öttl: <i>Der erste Eindruck zählt! Das Handwerk der Typografie verstehen und anwenden</i>. Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2020, ISBN 978-3-87439-908-1.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Makrotypografie,_Gestaltung_und_Grafikdesign"><span id="Makrotypografie.2C_Gestaltung_und_Grafikdesign"></span>Makrotypografie, Gestaltung und Grafikdesign</h3></div>
<ul><li>Ralf Turtschi: <i>Mediendesign. Zeitungen – Magazine – Screendesign.</i> Verlag Niggli AG, Sulgen 1998, ISBN 3-7212-0327-5.</li>
<li>Jeremy Aynsley: <i>Grafik-Design in Deutschland. 1890–1945</i>. Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2000, ISBN 978-3-87439-546-5.</li>
<li>Andreas und Regina Maxbauer: <i>Praxishandbuch Gestaltungsraster. Ordnung ist das halbe Lesen.</i> Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2002, ISBN 3-87439-571-5.</li>
<li>Gavin Ambrose, Paul Harris: <i>Designraster. Struktur oder Muster aus Linien, die als Gerüst für die Elemente eines Designs dienen</i>. Stiebner Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8307-1357-9.</li>
<li>Manuela Krauß: <i>Typografie für Grafikdesigner.</i> wvb Wissenschaftlicher Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-86573-801-1.</li>
<li>Markus Wäger: <i>Grafik und Gestaltung. Das umfassende Handbuch</i>. Rheinwerk Verlag, Bonn 2016, ISBN 978-3-8362-4186-1.</li>
<li><a href="Jens_M%C3%BCller_(Grafikdesigner)" title="Jens Müller (Grafikdesigner)">Jens Müller</a>, Julius Wiedemann: <i>The History of Graphic Design. Vol. 1. 1890–1959.</i> Taschen Verlag, Köln 2017, ISBN 978-3-8365-6307-9.</li>
<li>Jens Müller, Julius Wiedemann: <i>The History of Graphic Design. Vol. 2. 1960–Today.</i> Taschen Verlag, Köln 2018, ISBN 978-3-8365-7037-4.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schriften_und_Schriftgestaltung">Schriften und Schriftgestaltung</h3></div>
<ul><li><a href="Georg_Kurt_Schauer" title="Georg Kurt Schauer">Georg Kurt Schauer</a> (Hrsg.): <i>Internationale Buchkunst im 19. und 20. Jahrhundert.</i> Ravensburg Otto Maier Verlag, Ravensburg 1969</li>
<li><a href="Albert_Kapr" title="Albert Kapr">Albert Kapr</a>: <i>Schriftkunst. Geschichte, Anatomie und Schönheit der lateinischen Buchstaben</i>. Verlag der Kunst, Dresden 1971, ISBN 3-364-00624-5.</li>
<li>Friedrich Friedl, <a href="Ott_und_Stein" title="Ott und Stein">Nicolaus Ott</a>, <a href="Ott_und_Stein" title="Ott und Stein">Bernard Stein</a>: <i>Typographie – Wann wer wie / When who how / quand qui comment.</i> Könemann Verlagsgesellschaft, Köln 1998, ISBN 978-3-89508-473-7.</li>
<li>Günter Schuler: <i>Der Typo-Atlas. Type Designs & Schriftfonts.</i> SmartBooks, Kilchberg 2000, ISBN 978-3-908490-28-9.</li>
<li>Günter Schuler: <i>body types. Kompendium der Satzschriften: Serif, Sans Serif und Slab Serif.</i> SmartBooks, Kilchberg 2003; ISBN 978-3-908492-69-6.</li>
<li>Allan Haley: <i>Schriftdesign. Menschen, Typen und Stile</i>. mitp, Frechen 2002, ISBN 3-8266-0916-6.</li>
<li><a href="Axel_Bertram" title="Axel Bertram">Axel Bertram</a>: <i>Das wohltemperierte Alphabet: Eine Kulturgeschichte.</i> Faber & Faber, Leipzig 2004, ISBN 978-3-936618-38-9.</li>
<li>Karen Cheng: <i>Anatomie der Buchstaben. Basiswissen für Schriftgestalter.</i> Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2005, ISBN 978-3-87439-689-9.</li>
<li>Michael Wörgötter: <i>TypeSelect.</i> Hermann Schmidt, Mainz 2010, zweite Auflage, ISBN 978-3-87439-685-1.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Typografie_weltweit">Typografie weltweit</h3></div>
<ul><li>Johannes Bergerhausen, Siri Poarangan: <i>decodeunicode: Die Schriftzeichen der Welt.</i> Alle 109.242 Zeichen der Typografie nach dem Unicode-Standard. Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2011, ISBN 978-3-87439-813-8.</li>
<li>Susanne Zippel: <i>Fachchinesisch Typografie. Chinesische Schrift verstehen und anwenden.</i> Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2022, ISBN 978-3-87439-818-3.</li>
<li><a href="Rayan_Abdullah" title="Rayan Abdullah">Rayan Abdullah</a>: <i>Typobau – Arabische Schriften und Typografie</i>. Verlag Markenbau, Leipzig 2012, ISBN 978-3-9815197-0-9.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Typography?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Typografie</a></span></b> – Sammlung von Bildern</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Typografie" class="extiw external" title="wikt:Typografie">Wiktionary: Typografie</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=4136341-3">Literatur von und über Typografie</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Portale_und_Webseiten">Portale und Webseiten</h3></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.onlineprinters.de/magazin/typografie-grundlagen/"><i>Typografie-Grundlagen</i></a>. 22-teiliger Grundlagenkurs im Portal von <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.onlineprinters.de/magazin/"><i>onlineprinters Magazin</i></a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://schriftgestaltung.com/"><i>Schriftgestaltung.com</i></a>. Portal zum Thema Schriftgestaltung mit Schriftlexikon <a rel="nofollow" class="external text" href="https://schriftgestaltung.com/schriftlexikon/schriftportrait/"><i>Die 70 beliebtesten Schriften</i></a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typolexikon.de/"><i>typolexikon.de</i></a>. Online-Lexikon zur Typografie von <a href="Wolfgang_Beinert_(Grafiker)" title="Wolfgang Beinert (Grafiker)">Wolfgang Beinert</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://typo-info.de/"><i>typo-info.de</i></a>. Glossar-fokussierte Webseite zu Typografie, Layout und Schrift von Ralf Janaszek</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://typefacts.com/"><i>Typefacts</i></a>. Portal zu Schrift und Typografie von Christoph Koeberlin, Norman Posselt und Frank Rausch</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typografie.info/3/startseite/"><i>Typografie.info</i></a>. Fachwissen aus der Welt der Typografie von Ralf Herrmann und anderen</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typographynerd.de/"><i>Typography Nerd</i></a>. Portal zu Typografie, Fonts und Grafikdesign</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.aiga.org/typography"><i>Typography</i></a>. Englischsprachiges Portal bei aiga.org</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Typedesign_und_Schriften">Typedesign und Schriften</h3></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typotheque.com/blog"><i>TPTQ</i></a>. Umfangreicher Portalbereich bei typoteque.com mit Fachbeiträgen zu Praxis, Theorie und Geschichte (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://blog.typekit.com/25-years-of-adobe-originals/"><i>Celebrating 25 Years of Adobe Originals</i></a>. Artikelreihe im Adobe Typekit Blog zu Adobe-Schriften</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.myfonts.com/de/pages/newsletters"><i>Creative Characters</i></a>. Newsletter-Archiv der beiden <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.myfonts.com/de"><i>MyFonts</i></a>-Publikationen <i>Rising Stars</i> und <i>Creative Characters</i></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://typographica.org/"><i>typographica.org</i></a>. Portal mit Rezensionen zu Schriften und Typedesign-Beiträgen (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://typecache.com/"><i>typecache.com</i></a>. News-Portal zu neuen Schriften (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://fontsinuse.com/"><i>Fonts in Use</i></a>. Webportal mit Infos und Anwendungsbeispielen zu Schriften (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://luc.devroye.org/"><i>luc.devroye.org</i></a>. Webportal mit Infos zu Schriften und Schriftdesignern (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.fontblog.de/"><i>Fontblog</i></a>. Redaktionell betreuter Blog zum Thema Schriften. Herausgegeben von der Berliner FontShop AG</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Einzelbeiträge"><span id="Einzelbeitr.C3.A4ge"></span>Einzelbeiträge</h3></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.print.de/thema/typografie/"><i>Typografie</i></a>, Antje Dohmann, print.de, 2014, 2016 und 2017</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://creativecloud.adobe.com/de/discover/article/typography-101-a-crash-course-of-terms-to-know"><i>Einführung in die Typografie: ein Crash-Kurs zu wichtigen Begriffen</i></a>, creativecloud.adobe.com</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.canva.com/de_de/lernen/der-ultimative-typographie-guide-alles-zu-font-design/"><i>Der ultimative Typographie-Guide: Alles zu Font Design & Co.</i></a>, canva.com</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.viaprinto.de/blog/10-grundregeln-typografie/"><i>Die 10 Grundregeln typografischen Gestaltens</i></a>, viapronto.de, 1. August 2017</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Typografie_weltweit_2">Typografie weltweit</h3></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://decodeunicode.org/"><i>decode unicode – the world’s writing systems</i></a>. Infoportal zu Unicode, weltweiten Schriftsystemen sowie den in Unicode zusammengefassten Zeichen (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.worldswritingsystems.org/"><i>The World’s Writing Systems</i></a>, worldswritingsystems.org. Beispielseite zu insgesamt 256 Schriftsystemen</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-tl-typografie-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-tl-typografie_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-tl-typografie_1-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-tl-typografie_1-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-tl-typografie_1-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-tl-typografie_1-4">e</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typolexikon.de/typografie/"><i>Typografie</i></a>, Wolfgang Beinert, typolexikon.de, 31. Oktober 2023 (aktualisiert), aufgerufen am 12. Mai 2024</span>
</li>
<li id="cite_note-lf-026-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-lf-026_2-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Joep Pohlen: <i>Letterfontäne. Das ultimative Handbuch zur Typografie</i>. Taschen, Köln 2015, ISBN 978-3-8365-5450-3. S. 26.</span>
</li>
<li id="cite_note-lf-1824-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-lf-1824_3-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Pohlen: <i>Letterfontäne</i>. S. 18–24.</span>
</li>
<li id="cite_note-lf-207-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-lf-207_4-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Pohlen: <i>Letterfontäne</i>. S. 207.</span>
</li>
<li id="cite_note-kapr2-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-kapr2_5-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Albert_Kapr" title="Albert Kapr">Albert Kapr</a>: <i>Schriftkunst. Geschichte, Anatomie und Schönheit der lateinischen Buchstaben</i>, <i>Die Schriften der Renaissance</i>. Verlag der Kunst, Dresden 1971, ISBN 3-364-00624-5. S. 87–102.</span>
</li>
<li id="cite_note-typol-gruppen1-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-typol-gruppen1_6-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typolexikon.de/venezianische-renaissance-antiqua/"><i>Venezianische Renaiaissance-Antiqua</i></a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typolexikon.de/franzoesische-renaissance-antiqua/"><i>Französische Renaissance-Antiqua</i></a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typolexikon.de/vorklassizistische-antiqua/"><i>Vorklassizistische Antiqua</i></a> und <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typolexikon.de/klassizistische-antiqua/"><i>Klassizistische Antiqua</i></a>, Wolfgang Beinert, typolexikon.de, 2018–2023, aufgerufen jeweils am 14. Mai 2024</span>
</li>
<li id="cite_note-typol-gruppen2-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-typol-gruppen2_7-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typolexikon.de/egyptienne/"><i>Serifenbetonte Linearantiqua</i></a> und <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typolexikon.de/grotesk/"><i>Grotesk</i></a>, Wolfgang Beinert, typolexikon.de, 2021 und 2023, aufgerufen jeweils am 14. Mai 2024</span>
</li>
<li id="cite_note-stempel-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-stempel_8-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20141129065632/http://www.druckkunst-museum.de/Schriftgießerei.html"><i>Schriftgießerei</i></a>, druckkunst-museum.de, aufgerufen am 14. Mai 2024 (Archiv)</span>
</li>
<li id="cite_note-lf-02627-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-lf-02627_9-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Pohlen: <i>Letterfontäne</i>. S. 26–27.</span>
</li>
<li id="cite_note-akzidenz-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-akzidenz_10-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typolexikon.de/akzidenzdrucksachen/"><i>Akzidenzdrucksachen</i></a> und <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typolexikon.de/akzidenzschrift/"><i>Akzidenzschrift</i></a>, Wolfgang Beinert, typolexikon.de, 2019 und 2020, aufgerufen am 14. März 2024</span>
</li>
<li id="cite_note-frakturstreit-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-frakturstreit_11-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typolexikon.de/fraktur-schrift/"><i>Fraktur</i></a>, Wolfgang Beinert, typolexikon.de, 1. August 2019, und <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag6066.html"><i>17. Oktober 1911 – Der Reichstag entscheidet den Antiqua-Fraktur-Streit</i></a>, WDR, 17. Oktober 2022, aufgerufen jeweils am 14. Mai 2024</span>
</li>
<li id="cite_note-kapr-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-kapr_12-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Albert_Kapr" title="Albert Kapr">Albert Kapr</a>: <i>Fraktur. Form und Geschichte der gebrochenen Schriften.</i> Verlag Hermann Schmidt, Mainz 1993, ISBN 3-87439-260-0. S. 78–84.</span>
</li>
<li id="cite_note-international-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-international_13-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Friedrich Friedl, Nicolaus Ott, Bernard Stein: <i>Typographie – Wann wer wie / When who how / quand qui comment.</i> Könemann Verlagsgesellschaft, Köln 1998, ISBN 978-3-89508-473-7, <i>wann quand when</i>, S. 36–37.</span>
</li>
<li id="cite_note-lf-028029-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-lf-028029_14-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Pohlen: <i>Letterfontäne</i>. S. 28–29.</span>
</li>
<li id="cite_note-"lf-128ff-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-"lf-128ff_15-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Pohlen: <i>Letterfontäne</i>. S. 128; 148–150.</span>
</li>
<li id="cite_note-mikro2-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-mikro2_16-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typolexikon.de/mikrotypografie/"><i>Mikrotypografie</i></a>, Wolfgang Beinert, typolexikon.de, 27. März 2024, aufgerufen am 28. Mai 2024</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">vgl. <a href="DIN_2137" title="DIN 2137">DIN 2137</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">so beispielsweise in Teil 1 der Entwurfsfassung der <a href="DIN_2137" title="DIN 2137">DIN 2137</a> vom September 1994</span>
</li>
<li id="cite_note-dt-049-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-dt-049_19-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Friedrich Forssman und Ralf de Jong: <i>Detailtypografie.</i> 4. Auflage. Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2004, ISBN 978-3-87439-642-4. S. 49.</span>
</li>
<li id="cite_note-dt-050051-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-dt-050051_20-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Forssman, de Jong: <i>Detailtypografie</i>. S. 50–51.</span>
</li>
<li id="cite_note-"lf-040ff-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-"lf-040ff_21-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Pohlen: <i>Letterfontäne</i>. S. 40–44.</span>
</li>
<li id="cite_note-leerraum-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-leerraum_22-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typolexikon.de/leerraumzeichen/"><i>Leerraumzeichen</i></a>, Wolfgang Beinert, typolexikon.de, 27. Dezember 2019, aufgerufen am 14. Mai 2024</span>
</li>
<li id="cite_note-"lf-082ff-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-"lf-082ff_23-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Pohlen: <i>Letterfontäne</i>. S. 82 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-"lf-208-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-"lf-208_24-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Pohlen: <i>Letterfontäne</i>. S. 208.</span>
</li>
<li id="cite_note-point-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-point_25-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typolexikon.de/typografischer-punkt/"><i>Typografischer Punkt</i></a>, Wolfgang Beinert, typolexikon.de, 5. November 2020, aufgerufen am 14. Mai 2024</span>
</li>
<li id="cite_note-dt-088-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-dt-088_26-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Forssman, de Jong: <i>Detailtypografie</i>. S. 88.</span>
</li>
<li id="cite_note-"lf-055-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-"lf-055_27-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Pohlen: <i>Letterfontäne</i>. S. 55.</span>
</li>
<li id="cite_note-"lf-148-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-"lf-148_28-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Pohlen: <i>Letterfontäne</i>. S. 148.</span>
</li>
<li id="cite_note-dt-079088-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-dt-079088_29-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Forssman, de Jong: <i>Detailtypografie</i>. S. 79–88</span>
</li>
<li id="cite_note-geviert-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-geviert_30-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typolexikon.de/geviert/"><i>Geviert</i></a>, Wolfgang Beinert, typolexikon.de, 28. April 2023, aufgerufen am 14. Mai 2024</span>
</li>
<li id="cite_note-dickte-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-dickte_31-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typolexikon.de/dickte/"><i>Dickte</i></a>, Wolfgang Beinert, typolexikon.de, 20. April 2022, aufgerufen am 14. Mai 2024</span>
</li>
<li id="cite_note-dt-093114-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-dt-093114_32-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Forssman, de Jong: <i>Detailtypografie</i>. S. 93–114</span>
</li>
<li id="cite_note-dt-gesamt-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-dt-gesamt_33-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Friedrich Forssman und Ralf de Jong: <i>Detailtypografie.</i> 4. Auflage. Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2004, ISBN 978-3-87439-642-4.</span>
</li>
<li id="cite_note-printdeliste-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-printdeliste_34-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.print.de/thema/typografie/"><i>Typografie</i></a>, Tabelle <i>Grundbegriffe der Typografie</i>. Antje Dohmann, print.de, 2014, 2016 und 2017, aufgerufen am 14. Mai 2024</span>
</li>
<li id="cite_note-"lf-03739-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-"lf-03739_35-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Pohlen: <i>Letterfontäne</i>. S. 37–39.</span>
</li>
<li id="cite_note-dt-066-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-dt-066_36-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Forssman, de Jong: <i>Detailtypografie</i>. S. 66</span>
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<li id="cite_note-ard-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-ard_37-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typografie.info/3/hausschriften.html/ard-r18/"><i>Neues Markendesign für Das Erste</i></a>, daserste.de, aufgerufen am 14. Mai 2024</span>
</li>
<li id="cite_note-makrotypo-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-makrotypo_38-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typolexikon.de/makrotypografie/"><i>Makrotypografie</i></a>, Wolfgang Beinert, typolexikon.de, 27. März 2024, aufgerufen am 14. März 2024</span>
</li>
<li id="cite_note-"lf-192195-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-"lf-192195_39-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Pohlen: <i>Letterfontäne</i>. S. 192–195.</span>
</li>
<li id="cite_note-schriftmischung-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-schriftmischung_40-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typolexikon.de/schriftmischung/"><i>Schriftmischung</i></a>, Wolfgang Beinert, typolexikon.de, 30. Mai 2022, aufgerufen am 14. Mai 2024</span>
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<li id="cite_note-vogue-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-vogue_41-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.hatchwise.com/resources/the-history-of-the-vogue-logo"><i>The History Of The Vogue Logo</i></a>, Mosi A., hatchwise.com, aufgerufen am 14. Mai 2024 (englisch)</span>
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<li id="cite_note-welt-42"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-welt_42-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article151536328/Die-coolsten-Typen-kennt-leider-keiner.html"><i>Die coolsten Typen kennt leider keiner</i></a>, Jan Küveler, Die Welt, 27. Januar 2016, aufgerufen am 14. Mai 2024</span>
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<li id="cite_note-willberg-070-43"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-willberg-070_43-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Hans Peter Willberg: <i>Wegweiser Schrift. Erste Hilfe für den Umgang mit Schriften.</i> Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2001, ISBN 978-3-87439-569-4. S. 70.</span>
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<li id="cite_note-quand-44"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-quand_44-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Friedl, Ott, Stein: <i>Typographie – Wann wer wie / When who how / quand qui comment.</i>, S. 18–63.</span>
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<li id="cite_note-guteschriften-45"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-guteschriften_45-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Zeitleiste auf <a rel="nofollow" class="external text" href="http://gute-schriften.hbksaar.net/Typografiegeschichte.html"><i>Gute Schriften. Die Geschichte der Typografie</i></a>, guteschriften.hbksaar.et, aufgerufen am 14. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-monotype-46"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-monotype_46-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.monotype.com/de/ressourcen/wegweiser-durch-die-schriftstile"><i>Wegweiser durch die Schriftstile</i></a>, monotype.com, aufgerufen am 14. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-lf-foundries-47"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-lf-foundries_47-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Pohlen: <i>Letterfontäne</i>, <i>Index Schriftenverlage</i> S. 518 ff.</span>
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<li id="cite_note-fontanzahl-48"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-fontanzahl_48-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Das Online-Schriftendistributionsportal <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.myfonts.com/de"><i>MyFonts</i></a> listet auf seiner Homepage 270.000 verfügbare Fonts, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dafont.com/de/"><i>dafont.com</i></a> als Portal für frei downloadbare Schriften die Anzahl von knapp 86.000 Schriftarten. Erfasster Stand: Mai 2024.</span>
</li>
<li id="cite_note-"lf-05673-49"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-"lf-05673_49-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Pohlen: <i>Letterfontäne</i>. S. 56–73.</span>
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<li id="cite_note-willberg-080081-50"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-willberg-080081_50-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Willberg: <i>Wegweiser Schrift</i>. S. 80–81.</span>
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<li id="cite_note-matrixbeinert-51"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-matrixbeinert_51-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typovia.at/index.php/typografie/klassifikation/das-system-matrix-beinert"><i>Das System Matrix Beinert</i></a>, typovia.at, 2021, aufgerufen am 16. Mai 2024</span>
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<li id="cite_note-"lf-08081-52"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-"lf-08081_52-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Pohlen: <i>Letterfontäne</i>. S. 80–81.</span>
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<li id="cite_note-ranking-53"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-ranking_53-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.myfonts.com/de/collections/best-seller"><i>Beststellers. Die 50 meistverkauften Fonts.</i></a> MyFonts, aufgerufen am 10. Mai 2024</span>
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<li id="cite_note-tdc-54"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-tdc_54-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://tdc.org/recognizing-excellence/about-the-tdc/"><i>Recognizing Excellence</i></a>, tdc.org, aufgerufen am 14. Mai 2024</span>
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<li id="cite_note-history-55"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-history_55-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://99designs.de/blog/designgeschichte-stroemungen/geschichte-typografie/"><i>Die Geschichte der Typografie: Von Hieroglyphen bis zu Helvetica</i></a>, Fi Forrest, 99designs.de, 2022, aufgerufen am 14. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-"lf-07476-56"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-"lf-07476_56-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe u. a. Pohlen: <i>Letterfontäne</i>. S. 74–76, 153 sowie <i>Bibliografie</i> ab S. 631.</span>
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<li id="cite_note-moma-57"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-moma_57-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.moma.org/collection/works/139306"><i>ITC Galliard</i></a>, MoMA, aufgerufen am 14. Mai 2024 (englisch).</span>
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<li id="cite_note-technikmuseum-58"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-technikmuseum_58-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://technikmuseum.berlin/sammlung/historisches-archiv/berlins-typografisches-kulturerbe/"><i>Berlins typografisches Kulturerbe</i></a>, technikmuseum.berlin und <a rel="nofollow" class="external text" href="https://blog.sbb.berlin/andruck/"><i>Get into the proof – mit Andruck zur Digitalisierung des typografischen Kulturerbes Berlins</i></a>, Christian Mathieu, Staatsbibliothek zu Berlin, 14. Mai 2021; beide aufgerufen am 14. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-"lf-188189-59"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-"lf-188189_59-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Pohlen: <i>Letterfontäne</i>. S. 188–189.</span>
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<li id="cite_note-buchdesignpreis-60"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-buchdesignpreis_60-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.stiftung-buchkunst.de/best-book-design-from-all-over-the-world/der-wettbewerb/"><i>der wettbewerb – best book design from all over the world</i></a>, Nils Kahlefendt, Stiftung Buchkunst, aufgerufen am 14. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-ebook-61"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-ebook_61-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.data2type.de/xml-xslt-xslfo/epub-ueberblick/epub-fuer-indesigner/text/typografie-fuer-ebooks/satzart"><i>Satzart</i></a>, Sascha Heck und Yves Appel, data2type.de, 2012, aufgerufen am 14. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-"lf-211213-62"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-"lf-211213_62-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Pohlen: <i>Letterfontäne</i>. S. 211–213.</span>
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<li id="cite_note-thesisfreitag-63"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-thesisfreitag_63-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typografie.info/3/Schriften/fonts.html/theantiqua-r521/"><i>TheAntiqua von Lucas de Groot</i></a>, typografie.info, aufgerufen am 14. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-illmer-64"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-illmer_64-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://page-online.de/kreation/bild-macht-design-veronika-illmer-im-interview/"><i>BILD.MACHT.DESIGN – Veronika Illmer im Interview</i></a>. Stefan Knapp, page-online.de, 25. August 2014, aufgerufen am 14. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-süddeutsche-65"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-süddeutsche_65-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sueddeutsche.de/service/design-die-sz-bekommt-eine-neue-schrift-1.3903168"><i>Die SZ bekommt eine neue Schrift</i></a>, Astrid Müller und Christian Tönsmann, Süddeutsche Zeitung, 12. März 2018, aufgerufen am 14. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-zeitungstypo-66"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-zeitungstypo_66-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Erik Spiekermann: <i>Über Schrift.</i> Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2004, ISBN 978-3-87439-661-5. S. 13–15.</span>
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<li id="cite_note-editorialdesign-67"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-editorialdesign_67-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.viaprinto.de/blog/typografie-im-editorial-design/"><i>Typografie und Satz im Editorial Design</i></a>, Charlotte Erdmann, viapronto.de, 12. Oktober 2017, aufgerufen am 14. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-werbetypografie-68"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-werbetypografie_68-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.leicht-bags.de/2019/07/09/typografie-wie-schrift-in-der-werbung-wirkt/"><i>Typografie – Wie Schrift in der Werbung wirkt</i></a>, leicht-bags.de, 9. Juli 2019, aufgerufen am 14. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-gebrauchsgrafik-69"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-gebrauchsgrafik_69-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Axel Bertram: <i>Nachdenken über Gebrauchsgrafik.</i> In: Bildende Kunst, Berlin, 6/1980, S. 264–268.</span>
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<li id="cite_note-infotypo-70"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-infotypo_70-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Erik Spiekermann: <i>Über Schrift.</i> S. 23.</span>
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<li id="cite_note-"lf-214-71"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-"lf-214_71-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Pohlen: <i>Letterfontäne</i>. S. 214.</span>
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<li id="cite_note-interstate-72"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-interstate_72-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typografie.info/3/Schriften/fonts.html/interstate-r163/"><i>Interstate von Tobias Frere-Jones</i></a>, typografie.info, 13. Juli 2013, aufgerufen am 14. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-"lf-215216-73"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-"lf-215216_73-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Pohlen: <i>Letterfontäne</i>. S. 215–216.</span>
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<li id="cite_note-faber-74"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-faber_74-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.faber-castell.de/tutorials/Artists/grundtechniken-calligraphy"><i>Kalligrafie: So lernst du die Grundtechniken der Kalligrafie und des Handletterings</i></a>, faber-castell.de, aufgerufen am 14. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-webfonts-75"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-webfonts_75-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typolexikon.de/webfonts/"><i>Webfonts</i></a>, Wolfgang Beinert, typolexikon.de, 26. September 2021, aufgerufen am 14. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-mediengestalter-76"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-mediengestalter_76-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ausbildungspark.com/berufsbilder/mediengestalter/"><i>Das Berufsbild: Mediengestalter / Mediengestalterin</i></a>, ausbildungspark.com, aufgerufen am 14. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-grafikdesigner-77"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-grafikdesigner_77-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://99designs.de/blog/selbstaendigkeit/grafikdesigner-berufsbild/"><i>Berufsbild: Was macht ein Grafikdesigner?</i></a>, Karla Kant, 99designs.de, 2023, aufgerufen am 14. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-lizenzen-78"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-lizenzen_78-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typografie.info/3/artikel.htm/wissen/mythos-schriftlizenzen/"><i>Mythos Schriftlizenzen – Alles was man wissen muss</i></a>, Ralf Hermann, 22. Dezember 2010, aufgerufen am 14. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-postscriptadobe-79"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-postscriptadobe_79-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.beyond-print.de/postscript-type-1-jetzt-handeln-damit-das-schriften-chaos-2023-ausbleibt/"><i>Technik: Jetzt handeln, damit das Schriften-Chaos 2023 ausbleibt</i></a>, Judith Grajewski, beyond-print.de, 25. August 2022, aufgerufen am 14. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-embeddedwebfonts-80"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-embeddedwebfonts_80-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lfd.niedersachsen.de/startseite/infothek/presseinformationen/abmahnungen-zu-datenschutzverstossen-auf-webseiten-vermeiden-google-fonts-lokal-einbinden-217509.html"><i>Abmahnungen zu Datenschutzverstößen auf Webseiten vermeiden – Google Fonts lokal einbinden</i></a>, Landesbeauftragter für den Datenschutz Niedersachsen, 24. November 2022, aufgerufen am 14. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-ambroseharris-81"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-ambroseharris_81-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Gavin Ambrose, Paul Harris: <i>Grundlagen der Typografie.</i> Stiebner Verlag, München 2007, ISBN 978-3-8307-1332-6; Kapitel: <i>Geschichte der Schrift</i>, S. 12 ff.</span>
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<li id="cite_note-schriftgattung-82"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-schriftgattung_82-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typolexikon.de/schriftgattung/"><i>Schriftgattung</i></a>, Wolfgang Beinert, typolexikon.de, 28. Oktober 2021, aufgerufen am 28. Mai 2024</span>
</li>
<li id="cite_note-nichtrömisch-83"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-nichtrömisch_83-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typolexikon.de/nichtroemische-schriften/"><i>Nichtrömische Schriften</i></a>, Wolfgang Beinert, typolexikon.de, 28. Oktober 2021, aufgerufen am 28. Mai 2024.</span>
</li>
<li id="cite_note-writingsystem-84"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-writingsystem_84-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.worldswritingsystems.org/"><i>The World’s Writing Systems</i></a>, geografisch untergliederte Auflistung der weltweiten Schriftsysteme, www.worldswritingsystems.org, aufgerufen am 22. Mai 2024 (englisch).</span>
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<li id="cite_note-schreiben-85"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-schreiben_85-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.anleitung-zum-schreiben.de/tabelle-klassifikation-von-schriften.pdf"><i>Tabelle: die Klassifikation von Schriften nach ISO 15924</i></a>, anleitung-zum-schreiben.de, aufgerufen am 22. Mai 2024 (PDF)</span>
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<li id="cite_note-evoq-86"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-evoq_86-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.evoq.ch/aktuell/artikel/bilingualer-vergleich-chinesische-und-lateinische-typografie/"><i>Bilingualer Vergleich chinesische und lateinische Typografie</i></a>, Maggie Blaser, evoq.ch, 18. Juni 2019, aufgerufen am 28. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-mojimoji-schreibrichtung-87"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-mojimoji-schreibrichtung_87-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://mojimoji.de/japanische-typografie/chaos-und-freiheit.html"><i>Japanische Typografie – Chaos und Freiheit</i></a>, Makoto Watanabe, mojimoji.de, aufgerufen am 28. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-mojimoji-latein-88"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-mojimoji-latein_88-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://mojimoji.de/japanische-typografie/lateinische-buchstaben.html"><i>Lateinische Buchstaben im japanischen Text</i></a>, Makoto Watanabe, mojimoji.de, aufgerufen am 28. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-designresearch-89"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-designresearch_89-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://desres17.netornot.at/communication_design/verschiedene-laender-verschiedene-sitten/"><i>Verschiedene Länder, verschiedene Sitten</i></a>, Helena Pichler, Design And Research 17, 5. Januar 2018, aufgerufen am 28. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-bauhaus2-90"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-bauhaus2_90-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://isotype.ch/projekte/hebraeische-schriftgestaltung/"><i>Hebräische Schriftgestaltung im Kontext von Buchkunstbewegung und ‹Neuer Typographie›</i></a>, Philipp Messner, isotype.ch, 1. Dezember 2015, aufgerufen am 22. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-ama-91"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-ama_91-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe <a rel="nofollow" class="external text" href="https://support.apple.com/de-de/103197"><i>In macOS Ventura enthaltene Schriften</i></a> (Apple), <a rel="nofollow" class="external text" href="https://learn.microsoft.com/de-de/windows/apps/design/globalizing/loc-international-fonts"><i>Internationale Schriftarten</i></a> (Microsoft) und <a rel="nofollow" class="external text" href="https://helpx.adobe.com/de/fonts/using/adobe-type-resources-faq.html#"><i>OpenType-Schriften</i></a>, (<i>Ist OpenType auf lateinische Schriften beschränkt?</i>; Adobe); aufgerufen am 28. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-google-92"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-google_92-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://fonts.google.com/"><i>Google Fonts</i></a>, fonts.google.com, aufgerufen am 28. Mai 2024 (englisch).</span>
</li>
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Normdaten (Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4136341-3">4136341-3</a></span> </div>
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